Planer stellt vor: Osterburgs Ernst-Thälmann-Straße wird binnen zweier Jahre für 1,1 Millionen Euro saniert

Tage einer der größten Holperpisten gezählt

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Die Ernst-Thälmann-Straße gehört zu den größten kommunalen Holperpisten.

tz Osterburg. Die Ernst-Thälmann-Straße in Osterburg ist unangenehm reich an Löchern und Rissen.

Immer wieder ist die Sanierung der berühmt-berüchtigten Holperpiste, an der unter anderem die Polizei, ein Teil der Stadtverwaltung und ein Kindergarten angesiedelt sind, verschoben worden. Nun scheint die Kommune tatsächlich in der Spur, Autofahrer sollen in absehbarer Zeit aufatmen können. Die Arbeiten werden in zwei Abschnitten erledigt. 2017 rollen die Baumaschinen zwischen Kreisverkehr und Mühlenstraße, 2018 im Bereich bis zum Bahnübergang. Planer Guido Cierpinski hat im Bauausschuss des Stadtrates über das lang ersehnte Vorhaben informiert.

Die Straße misst künftig 6,50 Meter, hinzu kommen Parkstreifen. „Unterm Strich ist es kein großer Verlust an Straßenfläche, derzeit ist die Fahrbahn insgesamt 7,40 Meter breit“, erläutert Matthias Köberle auf AZ-Nachfrage. Osterburgs Bauamtsleiter weiß um die Bedeutung der Ernst-Thälmann-Straße für den Verkehr in der Kernstadt. Dabei sucht die Einheitsgemeinde den Schulterschluss mit dem Landkreis Stendal und profitiert von Fördergeld über das Gesetz zur Finanzierung von Investitionen des kommunalen Straßenbaus, ehemals Entflechtungsgesetz. Laut Thomas Müller, Mitarbeiter des Landkreises, belaufen sich die Gesamtkosten auf annähernd 1,1 Millionen Euro.

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