Fluss-Gästezahl halbiert / Heiße Phase des Umbaus / Verkauf ausgeschlossen

Stadt hakt miese Saison ab und will verlässlicher baden

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Die Badegäste sind daheim, die Boote liegen auf dem Trockenen, erstes Laub fällt. Ruhe wird in den nächsten Monaten aber nicht einkehren, auf dem Gelände soll weiter gebaut werden.

Osterburg. „Es wäre schön, wenn wir einen festen Partner für mehrere Jahre hätten. “ Nach einer nicht ganz reibungslosen Saison denkt Bürgermeister Nico Schulz (CDU) bereits an die Zukunft des Biesebades.

Die Stadt werde für das nächste Jahr sehr wahrscheinlich wieder einen Betreiber suchen und nicht selbst das Zepter führen. Ob vielleicht sogar eine längerfristige Verbindung möglich ist, das müsse der Stadtrat entscheiden. Das landesweit vermutlich noch einzige echte Flussbad soll den Wasserratten 2015 in attraktiverer Form zur Verfügung stehen. Die Arbeiten laufen seit Mitte Juni. Die Kommune investiert mehr als 300 000 Euro. Die Anlage vielleicht irgendwann zu verkaufen, käme bei allen Überlegungen aber nicht infrage. „Das ist völlig unrealistisch. Das Biesebad ist und bleibt eine öffentliche Einrichtung“, betont Schulz im AZ-Gespräch.

Mit der abgelaufenen Saison zeigt sich der Bürgermeister zufrieden, wenngleich es natürlich mehr Besucher hätten sein können. Die Stadt hat insgesamt 1346 Kinder und 849 Erwachsene gezählt. Das macht unterm Strich insgesamt 2195 zahlende Gäste. Im Jahr zuvor waren es mehr als doppelt so viele. Was dies für Betreiber und Eigentümer bedeutet, müsse noch genau durchgerechnet werden. Schulz sucht nach Erklärungen: „Die Saison konnte erst später starten, da noch kein Rettungsschwimmer gefunden war.

Von Marco Hertzfeld

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