Meseberger stellt beim Stadtrat Antrag für zweites Projekt in seiner Ortschaft und hat Erfolg

Sechs Projekte auf Leaderliste 2017

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Die Fassade eines Diakoniegebäudes in Meseberg soll saniert werden. Dieses Projekt hat es kurzfristig noch auf die Leaderliste 2017 geschafft.

Meseberg. Bei der Stadtratssitzung am Donnerstagabend verkündetet Bürgermeister Nico Schulz auch die fünf Projekte, die in der Einheitsgemeinde in die Leaderliste 2017 aufgenommen werden sollen.

Das Meseberger Stadtratsmitglied Matthias Lenz beantragte während der Sitzung, ein sechstes Projekt in Meseberg mit in diese Liste aufzunehmen und hatte damit Erfolg.

Eigentlich sollten der Stadtrat fünf Leader-Projekte für 2017 beschließen. Zu diesem Zweck erläuterte Bürgermeister Schulz diese noch einmal kurz. Als erstes will man gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Seehausen den Wassertourismus auf der Biese und dem Aland ausbauen. Das zweite Projekt sieht vor, in Krumke die Friedhofsmauer und die Kirche zu restaurieren. Drittens soll in Düsedau ein neuer Spielplatz errichtet werden. Als viertes Projekt möchte man auf dem Meseberger Spielplatz vorhandene Geräte instand setzen und neue Geräte anschaffen. Und zu guter Letzt soll der Osterburger Spielplatz an der der Stendaler Chaussee erweitert werden. Für diese Projekte sind laut Bürgermeister 25 Prozent Eigenmittel in Höhe von 62 500 Euro vorgesehen.

Auf die Frage des Stadtratsvorsitzenden Dr. Ringhard Friedrich nach Fragen erhob sich das Meseberger Stadtratsmitglied Matthias Lenz und beantragte als sechstes Projekt die Sanierung der Fassade eines Diakoniegebäudes in Meseberg mit in die Liste aufzunehmen. Als einen Grund nannte er die jährlichen Mieteinnahmen in fünfstelliger Höhe.

Ratsmitglied Mathias Fritze wollte gerne wissen, wie hoch die Mieteinnahmen denn genau seien. Das konnte die Verwaltung in Anbetracht des spontanen Antrags allerdings vorerst nicht beantworten, will das aber nachholen.

Auf Anfrage, wie teuer diese Sanierung denn werden würde, antwortete Bauamtsleiter Matthias Köberle, dass diese Summe bei ungefähr 35 000 Euro liege, wodurch die Eigenmittel der Stadt in Höhe von 25 Prozent ungefähr 10 000 Euro betragen würden.

Nachdem die neue Beschlussvorlage verlesen worden war, stimmten die Ratsmitglieder mit 22-Ja-Stimmen dafür, sechs statt der angedachten fünf Leader-Projekte 2017 zu beantragen.

Von Niels Troelenberg

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