Teich im Krumker Park behält modrigen Grund / Stadt hat fürs Ausbaggern kein Geld

Ein schlammiger Gartentraum

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So unheimlich dürfte es am Boden des Krumker Teiches natürlich nicht aussehen. Das Bild zeigt einen Teich in der Uckermark. Das Wasser ist abgelassen, die Karpfen werden abgefischt. Aus dem Schlamm ragen die Reste eines früheren Erlenbruchwaldes.

Krumke. Der Schlossteich in Krumke kann in absehbarer Zeit nicht im großen Stil vom Schlamm befreit werden. Nico Schulz, der Bürgermeister der Einheitsgemeinde, sieht dafür momentan keine finanziellen Möglichkeiten.

„Die Stadt kann sich so ein Projekt wirklich nicht leisten“, meint der 41-Jährige, der selbst in dem Osterburger Ortsteil wohnt. Der Park und damit auch das gut einen Hektar große künstliche Gewässer gehört der Kommune. Das Ausbaggern würde schätzungsweise annähernd 150 000 Euro kosten. Die modrige Schicht soll an einigen Stellen mindestens einen halben Meter dick sein.

Der Teich ist von hohen Bäumen umgeben, die für viel Laub sorgen. Was ins Wasser fällt, herabsinkt und auf dem Grund vermodert, macht den Fischen das Leben nicht unbedingt leichter. Zudem gerät der Wasserspiegel aus dem akzeptablen Maß, der Teich ist nun einmal auf den Zulauf von der nahen Biese angewiesen. Der Krumker Park gehört zu den „Gartenträume“-Anlagen des Landes Sachsen-Anhalt. Für Schulz und den Stadtrat zählt das Gelände zu den herausragenden Punkten, mit denen künftig deutlich mehr Touristen angelockt werden sollen.

Erst vor wenigen Tagen haben Angler der Osterburger Gruppe „Handwerk“ im Zusammenspiel mit dem Stadtgärtner Ulf Garlipp bei einem Arbeitseinsatz im Park kräftig angepackt und die Teichränder gesäubert (die AZ berichtete). [...]

Von Marco Hertzfeld

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