Weihnachtliches Treiben ist am vierten Advent seit über 30 Jahren Tradition

Mit Rasentraktor zum Markt

Eine bühnenreife Show legten der Weihnachtsmann und sein Knecht Ruprecht beim gestrigen Gladigauer Weihnachtsmarkt hin, der eine über 30 Jahre lange Tradition hat. Viele Angebote gab es für Jung und Alt im und am Gerätehaus.

Gladigau. Der Gladigauer Weihnachtsmarkt zählt zu den ältesten in der hiesigen Region. Seit über 30 Jahren werde dazu am vierten Advent eingeladen, sagte Ortsbürgermeister Matthias Müller bei der gestrigen Begrüßung der vielen Besucher am Gerätehaus.

Er freute sich nicht nur über die riesige Resonanz, sondern auch darüber, dass alle Vereine bei Organisation und Ablauf „an einem Strang gezogen haben“. So beteiligte sich beispielsweise der Anglerverein mit einem Forellenverkauf am Markttreiben. Jens Riemer von der Jägerschaft in Schmersau hatte verschiedene Wildprodukte im Angebot. Der Weidmann aus dem Nachbarort teilte sich eine Bude mit Ulrich Pöpel vom Seehäuser Imkerverein, der erstmalig auf dem Gladigauer Weihnachtsmarkt vertreten war und leckeren Honig an den Mann oder die Frau brachte.

Angesichts des fehlenden Schnees musste der Weihnachtsmann, verkörpert von Rüdiger Berndt, statt des Schlittens mit einem Rasentraktor anreisen, den sein Knecht Ruprecht alias Torsten Dahms lenkte. Die beiden, die dem örtlichen Dorftheater angehören, lieferten bei der Vergabe der Geschenke eine bühnenreife Show. Zuvor telefonierte Moderator Herbert Kühne mit dem Duo, um den Anwesenden die Zeit des Eintreffens mitteilen zu können. Für musikalische Einlagen sorgte wie jedes Jahr der Gladigauer Posaunenchor unter Leitung von Norbert Lazay. Auch an die Kinder hatten die Initiatoren wieder gedacht. In-grid Liermann und Ira Bergfeld-Müller bastelten mit dem Nachwuchs, während Annekathrin Wegner ein Puppenspiel aufführte.

Von Thomas Westermann

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