Osterburger Stadtinformation am Großen Markt ist erster Anlaufpunkt bei Reisenden

Postkarten punkten bei Touristen

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Die Stadtinformation am Großen Markt in Osterburg ist häufig erster Anlaufpunkt für Reisende. Mitarbeiterin Marion Patitz kann dort die Touristen umfangreich beraten und hält auch interessante Materialien bereit. Gern gekauft werden die Postkarten, die das alte Osterburg zeigen.

Osterburg. Erste Anlaufstelle für Touristen in Osterburg ist häufig die Stadtinformation in der Bibliothek am Großen Markt. Dort kümmert sich Marion Patitz mit zwei weiteren Kollegen um die Wünsche der Reisenden.

Aber immer häufiger gibt es Anrufe, bei denen sich „Nordlichter“ und Süddeutsche nach Angeboten in und um Osterburg erkundigen. Mit anspruchsvollen Informationsbroschüren ist die Einrichtung dank der Initiative der Einheitsgemeinde gut aufgestellt.

Da gibt es die Materialien wie „Historischer Stadtspaziergang“, „Aktiv-, Sport- und Wellnessangebote“, „Wir leben Land-Tour“ und „Dorfkirchen-Tour“. Die Mitarbeiterinnen verschicken auf Anfrage die Informationen gern.

Insbesondere Radtouristen finden Interesse an der Region in der nördlichen Altmark, die sich aufgrund der flachen Landschaft für Einsteiger anbietet. Marion Patitz erinnert sich schmunzelnd an ein Telefonat mit einer Dame aus Hamburger, die Osterburg auf dem Drahtesel erkunden wollte, weil „es dort keine Berge gibt“. Zudem machen einstige Osterburger gern mal nach Jahrzehnten der Abwesenheit wieder eine Reise in die alte Heimat.

Und dann sind verschiedene Werbeartikel als Erinnerungsstücke sehr beliebt – allen voran der Pin der Einheitsgemeinde Osterburg. Darüber hinaus gibt es noch Stoffbeutel, Papiertragetaschen, Dokumentationen über Schloss Krumke und Osterburgs St.-Nicolai-Kirche sowie einen Bildband über die Biesestadt. Und die Stadtinfomitarbeiterinnen verfügen über einen großen Fundus an Postkarten, die das alte Osterburg zeigen und gern gekauft werden. „Darüber entbrennen manchmal heftige Diskussionen, wenn die Leute überlegen, wo sich das eine oder andere Gebäude befand“, weiß Marion Patitz.

Von Thomas Westermann

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