Krumker Förderverein erhält Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn / Eindeutige Förderzusage bleibt aus

Pension weiter in Warteschleife

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Im Erdgeschoss des Westflügels des Kavaliershauses soll eine Pension entstehen. Ob der Förderverein dafür rechtzeitig die beantragten Leader-Mittel erhält, ist weiter fraglich.

Krumke. Der Förderverein Schloss Krumke möchte seit einigen Jahren mit Hilfe von Leader-Mitteln den Westflügel des Kavaliershauses weiter ausbauen und dort im Erdgeschoss eine Pension mit drei Zimmern und separatem Frühstücksraum einrichten.

Seit ein paar Tagen liegt dem Verein vom Landesverwaltungsamt die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn vor. Eine eindeutige Förderzusage ist das allerdings noch nicht.

Die gesamte Baumaßnahme umfasse einen Betrag in Höhe von mehr als 154 000 Euro, sagt der Vorsitzende des Vereins Klaus Quiatkowski. Davon seien mehr als 17 000 Euro Eigenleistungen in Form diverser handwerklicher Tätigkeiten. Den restlichen Betrag möchte sich der Verein zu 80 Prozent fördern lassen, was einer Summe von circa 110 000 Euro Fördermittel gleichkomme. Um diesen Betrag zu erhalten, müsste der Verein einen Eigenanteil in Höhe von 27 534 Euro aufbringen.

Dass nun die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn vorhanden ist, heißt laut Quiatkowski allerdings noch lange nicht, dass es mit den Baumaßnahmen auch direkt losgehen kann. Der Osterburger Architekt stellt klar, dass die Genehmigung lediglich bedeute, dass der Förderanspruch nicht verloren gehe, wenn man bereits mit den Baumaßnahmen begonnen habe.

Das heißt konkret, dass es keinen Rechtsanspruch auf eine spätere Förderung gibt, weshalb der Verein weiterhin das volle Finanzierungsrisiko trägt. Allerdings wies Quiatkowski daraufhin, dass zumindest die Zwischenfinanzierung gesichert sei.

Mit dem Schreiben des Landesverwaltungsamts hat dieses auch noch um weitere Unterlagen gebeten. Da theoretisch aber sämtliche Baumaßnahmen bis zum 31. Oktober fertiggestellt sein müssten – bis zum 15. November muss alles abgerechnet sein, um nicht den Anspruch auf das Fördergeld in diesem Jahr zu verlieren – wird die Zeit so langsam richtig knapp.

Von Niels Troelenberg

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