Landessportschule gewährt jungen Bankern der Republik wieder Quartier

Partymeile rüstet sich für sportliches Spaßspektakel

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Ralf Linder (l.) und Daniel Bade hängen LED-Scheinwerfer an eine sogenannte Beleuchterbrücke.

Osterburg. Frühlingsfrisch postiert ist seit Dienstag auf Wiesengrün am frisch-errichteten XXL-Partyzelt signalrot und blitzblank eine Burg von Festivalklos – denn die Biesestadt ruft zum siebten Mal zum sportlich-musikalischen Großspektakel auf das weitläufige Areal der Landessportschule.

Dort herrscht am Vormittag die sprichwörtliche Ruhe vorm Sturm, während der Aufbau des Trubels Gestalt annimmt.

„Es gibt keinen McDonald’s in Osterburg?“, knurrt hungrigen Roadies laut der Magen, während ein paar Meter weiter gerade Hochleistungslicht verschraubt wird. Im hochmodern-leistungsstarken LED-Schein werden sich am Freitag, 8. Juli, 19 Uhr; die Jungs von „Keimzeit“ und „Karat“ zeigen. Und damit die empfindliche Bühnentechnik ihren passenden Platz findet, legen sich unter anderem Ralf Linder und Daniel Bade ins Zeug – auch wenn das Duo eher wenig persönliches Interesse am angekündigten Hauptact habe. Statt „Blauer Planet“ hängt das Musikherz der Bühnencrew mehr an den Ostrock-Bands „Silly“ und „Pankow“ – aber dies sei ja alles eine Frage des Geschmacks.

Die Anfänge der Kultveranstaltung liegen im Jahr 1993, als sich ganze sechs Fußballteams, darunter vier aus der Altmark, einem Turnier stellten. Ideengeber war seinerzeit Sparkassen-Mitarbeiter Marco Hubert. Der Mix aus Sport und Musik ist zunächst in der Kreisstadt und dann in Tangermünde veranstaltet worden. Seit 2010 ist er in der Biesestadt etabliert.

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