Gebührenpflichtige Stellplätze und Falschparker bringen Osterburg jährlich gutes Geld ein

Parkgebühren und Knöllchen - eine lukrative Einnahmequelle

+
Parkverbotszonenschilder stehen an allen Straßen, die in die Innenstadt führen. Übersieht man sie, könnte das Parken teuer werden.

Osterburg. Die Osterburger Innenstadt ist eine große Parkverbotszone. Innerhalb dieser Zone gibt es vier gebührenpflichtige Parkplätze die eine lukrative Einnahmequelle sind. Ein Mitarbeiter, der parkende Fahrzeuge kontrolliert, sorgt für weiteren Umsatz.

Wer in die Osterburger Innenstadt fährt und sich nicht auskennt, muss gut aufpassen, denn die aufgestellten Parkverbotszonen-Schilder sind recht leicht zu übersehen – zumal, wenn man sich als ortsunkundiger Besucher stärker auf den Verkehr konzentrieren muss.

Einer der sechs Parkscheinautomaten in Osterburg steht an der Kreuzung Wasserstraße/Kirchstraße.

Hat man das Schild hinter sich gelassen, stehen einem unter anderem vier gebührenpflichtige Parkplätze, die jeweils mit einem Parkscheinautomaten versehen sind, zur Verfügung. Diese befinden sich an der Lindenstraße, an der Kreuzung Wasserstraße/Kirchstraße, an der Poststraße und am Großen Markt. Dazu kommt ein Teil der Breiten Straße, von der Ecke Poststraße bis Ecke Bismarker Straße, in der das Parken auch gebührenpflichtig ist. Dort stehen zwei Parkscheinautomaten.

Durch die Automaten wurden in den vergangenen Jahren folgende Gebühren erzielt. 2014 waren es 34 186,10 Euro, 2015 waren es 39 013,81 Euro und 2016 Stand Mitte Juli bereits mehr als 21 000 Euro. Grundlage für die Gebührenhöhe und Parkdauer bildet die Parkgebührenordnung vom 23. März 2012. Bei den Zahlen muss berücksichtigt werden, dass der Automat in der Poststraße 2015 nach längerem Ausfall durch einen Neuen ersetzt wurde.

Um die Kontrolle des ruhenden Verkehrs kümmert sich in Osterburg ein Mitarbeiter, dem diese Aufgabe übertragen wurde. Bei Krankheit oder Urlaub wird diese Aufgabe von anderen Mitarbeitern erledigt.

Parkgebühren werden von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 12 Uhr erhoben. Auf jedem gebührenpflichtigen Parkplatz kann während der ersten 15 Minuten kostenfrei geparkt werden. Dazu muss ein gesonderter kostenfreier Parkschein gezogen werden.

Die Höchstparkdauer ist in der Einheitsgemeinde übrigens auf drei Stunden begrenzt.

Von Niels Troelenberg

Kommentare