Bretscherin fotografiert Wolf an Landstraße zwischen Losse und Krevese

„Oh, wow!" Ausgewachsener Wolf in der Altmark

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Mit ihrem Handy hat Kathrin Charwat am Mittwochabend einen Wolf fotografiert. Das ausgewachsene Tier lief der Bretscherin an der Landstraße zwischen Losse und Krevese vor die Linse. „Ich hatte keine Angst.“

Losse/Krevese. Mittwochabend auf der Landstraße zwischen Losse und Krevese. Kathrin Charwat ist auf der Heimreise nach Bretsch. Es ist genau 20.16 Uhr, als die AZ-Zustellerin in Höhe einer gelben Straßenhinweistafel einen ausgewachsenen Wolf im grünen Gras erblickt.

Das imposante Raubtier kommt der 38-Jährigen so nahe, dass es ihr gelingt, mit ihrem Handy mehrere Fotos von Isegrim zu machen.

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„Oh, wow!“, sei ihr erster Gedanke beim Anblick des kräftigen Wilden auf vier Pfoten gewesen, schildert Charwat einen halben Tag nach ihrer ersten Wolfssichtung in freier Natur am Donnerstag der AZ. „Ich liebe den Wolf“, lächelt die Altmärkerin und klickt sich stolz durch ihre private Wolfsgalerie.

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Für die vielerorts verbreitete Wolfs-Antipathie hat Charwat kein Verständnis. Sie wird an ihr Erlebnis noch lange denken. „Ich hatte keine Angst“, betont die Wolfssichterin. Als sie auf den Auslöser drückte, zog Isegrim friedlich von dannen.

Von Antje Mahrhold

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