Ostrock-Party auf dem Festgelände in Osterburg: Lautstarker „Kling Klang“-Gesang

Mehrere Tausend Zuschauer feiern mit Keimzeit und Karat 

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Die brandenburgische Band Keimzeit machte am Freitagabend bei der Ostrock-Party auf dem Festgelände der Landessportschule Osterburg den Auftakt. Sie hatte neben neuen Songs auch alte Klassiker wie „Kling Klang“ dabei.

Osterburg. Nach dem fröhlichen Gekicke am Tage wurde es Freitagabend beim Sparkassen-Cup auf dem Festgelände der Landessportschule Osterburg traditionsgemäß musikalisch.

Karat-Frontmann Claudius Dreilich zeigte sich gut gelaunt und hatte das Publikum im Griff.

Als Einstimmung auf die Konzerte von Keimzeit und Karat heizte ein DJ das Publikum mit flotten Sprüchen, guter Laune und Hits aus der Konserve an.

Pünktlich zum Einlassbeginn um 19 Uhr zeigte sich der Wettergott doch recht versöhnlich mit den zahlreichen Besuchern der Ostrock-Party. Im Vorfeld des Abends hatte es nämlich noch einen ordentlicher Regenschauer über Osterburg gegeben. In den kommenden Stunden krachte der Ostrock bis weit nach Mitternacht über das Festgelände. „Ich hab mich wochenlang auf diese Veranstaltung gefreut und bin überwältigt von der Stimmung“, sagte die Osterburgerin Karin Braune im Gespräch mit der AZ.

Diese Gruppe junger Männer und die beiden Osterhasen hatten sichtlich Spaß auf dem Festgelände.

Als die Musiker von Keimzeit die Bühne betraten, kam zum ersten Mal richtig Stimmung auf. Die Band spielte Altes und Neues querbeet. Als Sänger Norbert Leisegang dann den großen Partyklassiker „Kling Klang“ anstimmte, gab es bei den Feiernden so gut wie kein Halten mehr.

Zweifelsohne war aber die Truppe von Karat um Sänger Claudius Dreilich der absoluter Höhepunkt im späteren Konzertverlauf. „Wir freuen uns, hier in Osterburg spielen zu dürfen“, begrüßte der Musiker die Menschenmasse unter dem überdachten Festzelt. Karat hatte viele neue Hits im Gepäck. Am besten kamen aber ihre bekanntesten Lieder wie „Über sieben Brücken“ und „Der blaue Planet“ beim Osterburger Publikum an. Fans handgemachter Musik kamen ein zweites Mal voll auf ihre Kosten.

Die Osterburgerinnen Karin Braune (v.l.), Anja Hußfeldt, Petra und Birgit Müller freuten sich schon Wochen vorher auf das Fest.

Dass Ostrock nicht nur bei älteren Musikliebhabern nach wie vor angesagt ist, sondern generationsübergreifend Anhänger findet, zeigte sich an diesem Abend wieder einmal deutlich. Zahlreiche Besucher, die unter anderem aus der Altmark, Osterburg und Hamburg kamen, sangen gemeinsam die Hits der beiden Kultbands lautstark mit.

Für die Fans war es eine gelungene Ostrock-Party und auch die Veranstalter dürften mit der Resonanz zufrieden gewesen sein. Bis in die frühen Morgenstunden hielt der nostalgische Partyspaß an.

Von Stephan Metzker

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