Justin Probst (17) hat ein Ohr für seine Generation und mischt politisch mit

Kreisschülerrats-Chef will das Kloverbot fortspülen

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Justin Probst stellt sich für ein Foto in die Sonne und vor das Osterburger Rathaus. Der 17-Jährige führt den Kreisschülerrat an und engagiert sich auch zunehmend in der Kommunalpolitik.

Ballerstedt. Der Kreisschülerrat macht gegen das sogenannte Toilettenverbot mobil.

„Auch wenn man es nicht glauben will, in einigen Schulen darf während der Stunde niemand austreten, weil das angeblich den Unterricht stört und Schüler den Weg dorthin auch für irgendwelchen Unsinn nutzen könnten. Die Toiletten werden während dieser Zeit sogar abgeschlossen“, beteuert Justin Probst. Der Vorsitzende der Schülervertretung möchte diese „alte Sitte“ am liebsten den Lokus runtergespült sehen. In einem modernen Schulsystem hätte eine solche Untersagung nichts zu suchen, findet der 17-Jährige aus Ballerstedt, der sich zunehmend politisch engagiert.

„Mein Opa hat mich vor den Fernseher gezogen, wenn es um Wahlen oder ähnliche Sachen ging. Mit seiner Begeisterung hat er mich angesteckt.“ Walter Wonde, vor einigen Monaten verstorben, sei schon fast so etwas wie ein glühender SPD-Anhänger gewesen. Als sein Enkel 2013 in die CDU eintrat, habe er dies mit ziemlicher Gelassenheit ertragen können und sich über das demokratische Engagement gefreut. Probst ist mittlerweile Schriftführer im Vorstand des CDU-Ortsverbandes, Beisitzer im Vorstand der Jungen Union, der Nachwuchsorganisation der Partei, und für die Christdemokraten sachkundiger Einwohner im Finanzausschuss des Osterburger Stadtrates. [...]

Von Marco Hertzfeld

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