Bauausschuss treibt Leader-Antrag für 2017 voran / Auch Friedhofsmauer im Blick

Kommune frischt Kirchenbau auf

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Die Kirche steht für 2017 auf der Sanierungsliste.

tz Krumke. Krumkes kommunaler Kirche soll es besser gehen. Der Bauausschuss hat sich mit dem Förderantrag befasst. Insgesamt 150  000 Euro sollen im kommenden Jahr in das Gotteshaus und die Friedhofsmauer gesteckt werden.

„Mit diesem Geld lässt sich einiges bewegen“, glaubt Bauamtsleiter Matthias Köberle auf Nachfrage der AZ. Das Projekt soll über das Leader-Programm realisiert werden.

Der Kirche steht das Alter ins Gebälk geschrieben. „Es geht vor allem um den Eingangsbereich, um Türen und Fenster, auch um das Mauerwerk, das neu verfugt und verputzt werden muss“, erläutert der Amtschef. Das Gotteshaus stammt aus dem 12. Jahrhundert. Dem Dorfverein liegt das Gebäude am Herzen, einige Punkte wie die Elektrifizierung des Geläuts sind so bereits erledigt worden. Doch die weitere Sanierung kann und will allein die Kommune vorantreiben. Die Kirche gehört zum historischen Dorfensemble mit Schloss, Park und Gutshof. Durch gesellschaftliche Umbrüche in Ostdeutschland, nicht zuletzt die Bodenreform, ist sie nach dem 2. Weltkrieg in kommunale Hand gelangt.

Die Krumker Friedhofsmauer soll abgetragen und zum Teil aus alten, aufbereiteten Steinen neu aufgebaut werden.

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