Biesebad-Spielplatz ganzjährig offen / Orts-Chef sieht auch anderswo Bedarf

Den Kinderwunsch erfüllt: Tobezone ohne Schloss

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Beliebte Tobezone: Colleen Jankowoy (9) und Antonia Spahn (11) zieht es regelmäßig auf den Spielplatz an der Gartenstraße, auch wenn sie sich für einige Geräte schon viel zu alt fühlen.

Osterburg. „Für einen Spielplatz bin ich ja eigentlich schon viel zu groß“, meint die neunjährige Colleen Jankowoy und grinst. Auch die elfjährige Antonia Spahn grenzt sich selbstbewusst von den „ganz Kleinen“ ab.

Und dennoch gehört der Spielplatz an der Gartenstraße zu ihren bevorzugten Freizeitorten. Dass dort seit einigen Wochen mindestens eine Schaukel fehlt, ärgert die Mädchen dann doch. Zumal die Tobezone Nummer eins, der Spielplatz im Biesebad, fast immer tabu ist. Für Osterburgs Kinder hat Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose (CDU) eine gute Nachricht: Der Tummelplatz nur wenige Hundert Meter weiter soll nach Ende der Bauarbeiten nun doch immer frei zugänglich sein und nicht nur während der Badesaison.

Der Zaun des Flussbades müsste zwischen Wasser und Spielplatz versetzt werden, sodass sich Kinder dort jederzeit möglichst gefahrlos aufhalten können. Die Außenanlagen des Biesebades werden bis zum Start der Badesaison Mitte Mai neu gestaltet, so ist zumindest der Plan. Dass der Spielplatz mit einem großen Kletterelement aus Holz, das an ein Boot erinnert, und den anderen Attraktionen das gesamte Jahr zugänglich ist, sei ein Herzenswunsch vieler Kinder und Eltern in Osterburg. „Dass wir für die Sanierung des Biesebades 350 000 Euro einsetzen, aber den Spielplatz viele Monate ungenutzt lassen, hat doch keiner mehr verstanden“, so Gose im Gespräch mit der AZ. [...]

Von Marco Hertzfeld

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