Arbeiten an der Burgstraße später als geplant

Holzbock wurmt Stadt Osterburg: Rathausausbau stockt

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Mehr Aufwand als erhofft: Das graue Rathaus hinten soll um die beiden Häuser vorn im Bild erweitert werden.

Osterburg. Der Hausbock und andere Schädlinge haben sich im Gebälk zweier Fachwerkhäuser an der Burgstraße eingenistet und könnten die Umzugs- und Zentralisierungspläne für die Osterburger Verwaltung spürbar durcheinanderbringen.

Die Sicherungs- und erste Sanierungsarbeiten sollten eigentlich dieser Tage beginnen. Doch ein Holzgutachten lege für die Burgstraße 12 und 13 schmerzhaft offen, was auch privaten Bauherren mit alten Gebäuden jederzeit passieren könne, so Nico Schulz (CDU), Bürgermeister der Einheitsgemeinde. Inwieweit direkt neben dem Rathaus nun mehr als geplant abgetragen und ersetzt werden müsse, will die Stadt möglichst zügig mit dem Land, dem Bauordnungsamt und dem Denkmalschutz des Kreises abstimmen.

Möglichst alle Ämter sollen am Kleinen und Großen Markt angesiedelt sein. Dafür wird das Rathaus um die beiden Häuser an der Burgstraße erweitert und der zweite große Standort, die Ernst-Thälmann-Straße 10, aufgegeben. Auf eine genaue Zeitschiene will sich der Bürgermeister mehr denn je nicht mehr festlegen lassen. Für die erste Sanierungsphase stand der Stadt bislang schon ein höherer sechsstelliger Betrag zur Verfügung. Schulz gegenüber der AZ: „Es gibt noch einiges zu klären.“

Von Marco Hertzfeld

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