Stadtwehr rettet Kaninchen vor den Flammen / Schuppen nur noch Asche

Um Haaresbreite Feuer entkommen

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Die Gefahr ist gebannt. Osterburger Uwe Pape zeigt eines seiner Kaninchen.

Osterburg. Uwe Pape steht fassungslos vor einem Haufen verkohlter Balken und Bretter. Der Schuppen an der Flachsröthenstraße ist völlig niedergebrannt. „Es hat in der Nacht heftig geregnet, vermutlich ist der Blitz eingeschlagen.

“In einem Verschlag, vielleicht zwei, drei Schritte weiter, regt sich plötzlich Leben, es raschelt. Kaninchen zeigen ihre Ohren dicht am Käfig. „Die Herrschaften sind schon wieder ganz munter, obwohl ihnen eigentlich noch der Schreck in den Gliedern sitzen müsste. “ Das Feuer am Abend habe die Tiere um Haaresbreite verschont. Einen Bock, ein männliches Tier, hatte der Witwer im Schuppen gehalten. Feuerwehrleute haben dem Langohr quasi in letzter Sekunde das Fell gerettet. Pape hat das Gelände gepachtet und will nun erst einmal aufräumen. „Dann sehen wir weiter. “.

Stadtwehrleiter Sven Engel vermutet ebenfalls einen Blitzeinschlag als Ursache. 21 Floriansjünger waren in der Nacht gegen 21.45 Uhr mit vier Fahrzeugen in den Norden der Biesestadt ausgerückt. Schon von Weitem war Rauch zu sehen. Da es in dem Bereich keine Löschwasserversorgung gibt, musste es herangefahren werden. „An diesem Beispiel macht sich das Fehlen eines Tanklöschfahrzeuges deutlich bemerkbar“, so Engel. Ein zusätzliches Fahrzeug sei im Brandschutzbedarfsplan angemeldet.

Von Marco Hertzfeld

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