Winterkirche soll Zentrum für Walsleben und Umgebung werden

Gotteshaus vor Umbau, die Orgel muss weichen

Was ist machbar und was nicht? Marco Schönhoff (l.), Mitarbeiter des Kirchenkreises Stendal, und Kirchenmusiker Christoph Lehmann nehmen das Großinstrument und die Kirche unter die Lupe.

Walsleben. Die Kirche in Walsleben steht vor einem Umbruch. Das Gotteshaus soll eine sogenannte Winterkirche für das gesamte Kirchspiel erhalten. Dafür müsse die Empore angehoben werden.

„Derzeit beträgt die Höhe in dem Bereich knapp zwei Meter, das reicht nicht“, erklärt Gunnar Schulze, Mitglied des Kirchenrates. Die Orgel wird deshalb aller Voraussicht nach abgebaut und erst einmal eingelagert. Der separate Raum erhält eine Schiebeglaswand. Neu geschaffen werden auch Toiletten und eine kleine Küche. Das Projekt in der Osterburger Ortschaft befindet sich momentan in der Planung. Noch in diesem Jahr soll es umgesetzt werden.

„Es gibt noch einige offene Fragen, schon allein, weil das Gebäude aus dem 12. Jahrhundert stammt“, gibt der zuständige Kirchenbaureferent Marco Schönhoff zu bedenken. Der Denkmalschutz habe auch ein gehöriges Wort mitzureden. Die Kosten bewegen sich irgendwo im fünfstelligen Euro-Bereich. Geplant ist eine Misch- finanzierung, an der nicht zuletzt auch der Kirchenkreis und die Landeskirche beteiligt wären. „Hier soll ein Zentrum für das gesamte Kirchspiel entstehen. Doch: Wenn die Gemeinde das Ganze nicht möchte, dann lassen wir es auch.“

In den kalten Monaten des Jahres finden die Gottesdienste in Walsleben im Gemeinderaum statt, und der befindet sich im früheren Pfarrhaus. Weil das Gebäude verkauft wurde und der neue Besitzer den Raum lieber selbst nutzen wolle, müsse das Kirchspiel nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Stendal nun nach einer Lösung suchen. [...]

Von Marco Hertzfeld

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