Sanierungsarbeiten im Innenteil laufen auf Hochtouren / Brandschutz wird verbessert

Gerätehaus macht sich feuerfest

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Derzeitig viel im Feuerwehr Gerätehaus zu tun, hat Heizungsinstallateur Björn Hagemann. Er schließt für eine Osterburger Heizungsbaufirma sämtliche Heizkörper an.

Osterburg. Seit wenigen Wochen laufen die aufwendigen Sanierungsarbeiten im Inneren des Feuerwehr-Gerätehauses. Böden, Decken, Elektrik, Heizungsanlage – alles wurde und wird erneuert und brandschutztechnisch auf modernen Stand gebracht.

„Angefangen hat alles mit der Sanierung des Daches im vergangenen November“, erzählt Wehrleiter Sven Engel. Damals sei ein Befall mit dem Holzbock festgestellt worden. Das habe ein Entfernen der Decke unausweichlich gemacht. Erst mit diesem Schritt wurde der Bestandsschutz aufgehoben, sodass weitere Arbeiten folgen konnten.

Laut Gerätewart Peter Klinke sei eine komplett neue Decke eingebaut worden. An dieser habe man F-30-Platten angebracht, die einem Feuer theoretisch 30 Minuten standhalten sollen. Zudem seien alle Heizkörper entfernt und die Nischen unterhalb der Fenster geschlossen worden. Die neuen Heizkörper hängen bereits sind aber noch eingeschweißt.

Auch die gesamte Elektrik im Haus, die seit der Errichtung 1954 nicht modernisiert wurde, sei erneuert worden. Das sei auch dringend notwendig gewesen, erklärt Engel, weil die Aluminiumleitungen infolge ihres Alters an den Klemmdosen zu Kurzschlüssen führen könnten.

Unter den Fußboden sollen in den kommenden Tag noch Datenkabel gelegt werden. Damit und mit der autarken Stromversorgung könne der große Schulungsraum auch als Krisen.- und Lagezentrum genutzt werden.

Osterburgs Wehrleiter ist guter Hoffnung, dass die Arbeiten bald abgeschlossen sind. Nach der Fertigstellung ist dann alles auf dem neuesten Stand und brandschutztechnisch hochgerüstet.

Von Niels Troelenberg

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