Uralte Glocke soll sicher schwingen

Geldsegen hilft Geläut

Mindestens seit März 2013 bemüht sich Michael Sommer um die Sanierung des Geläutes. Der Kirchenkreis Stendal und eine Stiftung aus Hamburg gehören ebenfalls zu den Geldgebern. Foto: Archiv/tz

Düsedau. Nun ist es sicher: Die Düsedauer Glocken werden ihren alten Schwung zurückbekommen. Finanziert wird das Sanierungsprojekt nicht zuletzt durch Spenden und Kollekten aus Andachten, Gottesdiensten und Benefizveranstaltungen.

Zudem haben ganz aktuell die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Kreissparkasse ihre Unterstützung zugesagt. Die Kosten liegen bei etwas mehr als 54  000 Euro. „Die Holzarbeiten am Stuhl nehmen den größten Raum ein. Die Glocken selber sind in Ordnung. Erneuert werden muss ihre Lagerung und Aufhängung, mindestens teilweise die Klöppel. Und der Handbetrieb soll durch elektrische Läuteanlagen ersetzt werden“, erläutert Michael Sommer für die Kirchengemeinde, eine der weiteren Geldgeber. Die Größte der drei Klangkörper im Düsedauer Gotteshaus stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist damit die älteste noch erhaltene Bronzeglocke im ehemaligen Landkreis Osterburg. Wann genau die Arbeiten an Geläut und Stuhl beginnen, ist noch nicht raus.

Von Marco Hertzfeld

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