Künftig nur noch ein Verwaltungssitz: 630 000 Euro für erste Arbeiten an der Burgstraße 13/14

Geldregen lässt Rathaus wachsen

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Die Burgstraße 13/14 schließt direkt an das Rathaus an. Die recht maroden Quartiere sollen saniert und für die Osterburger Verwaltung hergerichtet werden. Der Bürgermeister möchte die noch über die Stadt verteilten Ämter an einer Stelle konzentrieren.

Osterburg. „Dieses Jahr wollen wir einen großen Schritt vorankommen. “ Das Rathaus am Kleinen Markt soll um zwei benachbarte Häuser an der Burgstraße erweitert werden.

Die maroden Gebäude werden zunächst in der Substanz gesichert, Landesfördermittel in Höhe von satten 630 000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Ein wahrer Geldsegen, denn die Stadt muss in diesem Fall keine Eigenmittel aufbringen. Bürgermeister Nico Schulz ist überzeugt: „Damit können wir schon einiges bewegen. “ Wann genau die Handwerker loslegen können, ist noch unklar.

Vermutlich werden sich die Sicherungsarbeiten bis ins nächste Jahr hineinziehen. Parallel zu diesen Tätigkeiten will die Einheitsgemeinde Osterburg einen weiteren Antrag stellen, um das Projekt über das Stadtumbau-Programm zu vollenden. Wie hoch die Kosten dafür sind, sei noch nicht abschließend geklärt. Schulz geht von einer Zweidrittelförderung aus, die Stadt müsste also für den Um- und Ausbau der Burgstraße 13 und 14 auch in die eigene Kasse greifen.

Der Bürgermeister will die Verwaltung an einem Standort konzentrieren. Momentan sind die Kollegen auf das bereits modernisierte Rathaus und die Ernst-Thälmann-Straße 10, ein mausgraues Objekt aus DDR-Zeiten, verteilt. Dass Rathaus im ganz großen Stil auszubauen, wie anfangs geplant, sei unnötig, weil die Verwaltung der Einheitsgemeinde gerade einmal noch gut 30 Mitarbeiter zähle. [...]

Von Marco Hertzfeld

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