Krumker Dorfverein und Schlossförderer organisieren Park- und Rhododendronblütenfest

Frank Ende: „Eine schöne Melange“

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Stadtgärtner Ulf Garlipp (l.) übernahm anlässlich des Park- und Rhododendronblütenfestes zwei Führungen durch die Anlage.

Krumke. Bei der Organisation des Park- und Rhododendronblütenfestes ziehen der Krumker Dorfverein mit seinem Vorsitzenden Frank Ende und der Förderverein Schloss Krumke unter Leitung von Karin Maaß an einem Strang.

Am Wochenende hatten beide Organisationen sowie Kavaliershaus-Betreiberin Annegret Spillner wieder in den Krumker Park eingeladen.

Ende bezeichnete das Fest als „eine schöne Melange“. „Früher haben wir auf der Wiese gefeiert, seit einigen Jahren nun im und am Kavaliershaus“, berichtete der Krumker. Hinsichtlich der kulturellen Einlagen lief am Sonnabend nicht alles glatt. Der geplante Auftritt des Osterburger Gymnasiums-chors musste ausfallen. Die Chorleitung sei erkrankt. Dafür sollte die Krumker Trommlergruppe aufspielen. Fehlanzeige: Angegeben dafür wurden personelle Gründe. Nichtsdestotrotz: Der Auftritt der „Groove’n’Soul Company“ hatte alles wieder herausgerissen. Der Abendtanz unterm Sonnensegel kam bei den Gästen prima an.

Bei der Organisation des gestrigen Tages hatten die Schlossförderer das Sagen. Stadtgärtner Ulf Garlipp übernahm zum Auftakt eine Parkführung und vermittelte Interessantes über die Geschichte der Anlage und des Ortes Krumke. Für musikalische Einlagen sorgten im Anschluss für etwa eine Stunde die Altmark-Sänger aus Stendal. Aus bekannten Gassenhauern und nationalem Liedgut bestand das Repertoire des Quartetts. Die Besucher ließen sich dabei Kaffee und Kuchen schmecken. Übrigens: Insgesamt 25 Kuchen hatten die Vereinsmitglieder und weitere Frauen aus dem Dorf gebacken. Karin Maaß bedankt sich zudem bei allen ehrenamtlichen Helfern. Nach der Kaffeetafel führte Ulf Garlipp nochmals durch den Park. Zugegen war auch Buchsbaumexperte Wilhelm Hönow aus Baben. Nicht ohne Grund: Immerhin soll im Krumker Park die älteste Buchsbaumhecke Europas stehen. Der einstige Berufsschullehrer informierte über den Umgang mit der Pilzkrankheit, die seit Jahren den Buchsbaumbeständen zu schaffen macht.

Von Thomas Westermann

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