Unterstützer und 10.000 Euro machen Trampolin möglich

Ein erfüllter Traum lässt Kinder in Osterburg hüpfen

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Laura-Sophie und Jamie dürfen sich als Erste auf dem Trampolin ausprobieren. Die Kita „Jenny Marx“ ist mit etwa 150 Kindern die größte Betreuungseinrichtung in der Einheitsgemeinde.

Osterburg. „Es hat viele Jahre gedauert, doch nun ist unser Traum endlich in Erfüllung gegangen. “ Nach mindesten vier Jahren, um genau zu sein. Die Kinder der Tagesstätte „Jenny Marx“ in Osterburg haben seit gestern ein Trampolin für den Außenbereich.

Leiterin Lore Richter hatte für den großen Moment Kinder und Erzieherinnen zusammengetrommelt. Die offizielle Übergabe wurde mit einem kleinen Fest gefeiert. Das heiß ersehnte Sportgerät ist in den Boden eingelassen und mit Beton verankert. Es misst zweieinhalb mal zwei Meter. Die eigentliche Sprungfläche ist etwa zweieinhalb Quadratmeter groß. Eine solche Anlage hat ihren Preis. Samt Fallschutz und allem Drum und Dran kostet sie 10 000 Euro.

Eine Selbstverständlichkeit sei so ein Außentrampolin für eine Betreuungseinrichtung nicht, betonte die Leiterin im Gespräch mit der AZ. „Doch Bewegung ist nun einmal das A und O für Kinder. Diese Investition wird sich auszahlen. Ausdauer, Koordination und anderes mehr lassen sich üben.“ Die Einrichtung an der Bahnhofstraße verfügt zwar längst über ein kleines Trampolin im Sportraum. „Doch ein großes Gerät wie dieses unter freiem Himmel bringt noch einmal ganz andere Möglichkeiten und Spaß mit sich.“

Ohne Unterstützung hätte das Vorhaben nicht umgesetzt werden können. Nicht zuletzt die Eltern trugen ihren finanziellen Teil dazu bei und packten auch bei den Bauarbeiten mit an. Stellvertretend für alle Mütter und Väter nahm Silke Handtke am Vormittag den Dank der Kinder und Erzieherinnen entgegen. Auch die Wohnungsgesellschaft mit Rüdiger Mallohn an der Spitze und zahlreiche andere Sponsoren machten das Projekt erst möglich. Hinzu kommt die Stadt selbst, die einen Teil der Rechnung beglichen hat.

Laura-Sophie (5) und Jamie (4) durften das symbolträchtige Band durchschneiden. Damit war der Weg zum Trampolin frei. Die beiden waren auch die Ersten, die darauf springen durften. „Immer nur zwei Kinder“, lenkte Richter den Ansturm der Mädchen und Jungen in geordnete Bahnen. Damit das Gedränge nicht allzu groß wurde, hatten die Betreuerinnen noch Spielstationen auf dem Gelände eingerichtet. Auch ein Teil der erneuerten Sandkästen war nutzbar.

Von Marco Hertzfeld

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