Wehrleiter Sven Engel zieht erste Zwischenbilanz

113 Einsätze nach neun Monaten

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In den ersten neun Monaten dieses Jahres rückten die Brandschützer der Einheitsgemeinde bereits 113 mal aus. Häufig mussten sie dabei gar nicht zum Schlauch greifen.

Osterburg. Wie wichtig eine Feuerwehr ist, erkennt man häufig erst, wenn man diese selbst einmal benötigt. In der Einheitsgemeinde Osterburg rückten die Brandschützer in den ersten drei Quartalen dieses Jahres bisher 113 Mal aus.

Mit 74 Einsätzen war die Osterburger Wehr dabei am häufigsten im Einsatz.

Laut Wehrleiter Sven Engel gliedern sich die Einsätze in 33 technische Hilfeleistungen, 43 Brandeinsätze und 37 sonstige Einsätze wie Brandsicherheitswachen, Fehlalarmierungen und Einsatzübungen.

Die meisten Einsätze habe es im Juli gegeben. 28 Mal seien die Brandschützer in dem Sommermonat ausgerückt. „Glücklicherweise kam es auf Grund der Witterung in der Erntezeit zu keinen Getreidefeld- oder Waldbränden“, schaut Engel positiv zurück. Trotz der doch teils extremen Trockenheit mit hohen Waldbrandgefahrenstufen sei es zu keinem Feuer in den Wäldern des Gebiets gekommen.

Auch wenn es generell keine besonderen Einsatzschwerpunkte gegeben habe, so sei doch ein leichter Anstieg bei den Einsatzzahlen gegenüber den Vorjahren zu erkennen, teilt der Wehrleiter mit.

Am häufigsten seien die Brandschützer in diesem Jahr bisher an Samstagen ausgerückt, insgesamt 34 mal. Das erklärt Engel unter anderem mit Brandsicherheitswachen wie beim Sparkassen-Cup und auch mit Fehlalarmen. Zu den zweitmeisten Einsätzen sei die Truppe an Donnerstagen und an Freitagen mit je 17 mal alarmiert worden.

Von Niels Troelenberg

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