Anlage der Osterburger Tagesstätte „Jenny Marx“ soll für 127 000 Euro modernisiert werden

Damit das Wasser zirkulieren kann

+
In der vergangenen Jahren wurde schon der ein oder andere Euro in die Kindertagesstätte „Jenny Marx“ gesteckt. Jetzt soll die Trinkwasseranlage für 127000 Euro saniert werden.

Osterburg. In der Osterburger Kita „Jenny Marx“ könnten demnächst umfangreiche Arbeiten an der Trinkwasseranlage im Sanitärtrakt beginnen.

Bedingung hierfür ist, dass der Stadtrat bei seiner heute Abend stattfindenden Sitzung die 127 000 Euro teure Maßnahme beschließt. „Jeder Waschplatz in den acht Wasch- und zwei Duschräumen der Kindereinrichtung soll ein Mischthermostat und einen Spülkasten bekommen, die das Wasser stauen, spülen und entsorgen“, erläutert Bauamtsleiter Matthias Köberle im Gespräch mit der AZ die geplanten Maßnahmen an der Trinkwasserleitung in der Osterburger Kita.

Anstelle der zurzeit existierenden Stichleitung soll eine Ringleitung eingebaut werden, durch die das Wasser zirkulieren kann. An den einzelnen Waschplätzen wird das ankommende Wasser dann vor Ort durch einzelnen Mischthermostate auf die richtige Temperatur gebracht. Dadurch würden die alten Mischapparaturen überflüssig und könnten abgebaut werden, erklärt Köberle weiter.

Sollte der Stadtrat die Maßnahme heute Abend beschließen, könnten die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Um eine möglichst geringe Belastung für die Kinder zu gewährleisten, wird die Trinkwasserleitung abschnittsweise saniert. Deshalb dauern die Arbeiten auch länger, als wenn, alles parallel gemacht würde.

Die Kindertagesstätte in der Mühlenstraße 11 ist nach Jenny Marx, der Ehefrau von Karl Marx benannt, die am 12. Februar 1814 in Salzwedel geboren wurde. Die Tagesstätte ist die größte kommunale Einrichtung in der Einheitsgemeinde und einer der größten Einrichtungen des Landkreises Stendal. Vor zwei Jahren feierten die Kinder und Erzieher deren 40. Geburtstag.

Von Niels Troelenberg

Kommentare