Katja Marie Hermann aus NRW sieht Krevese als zweite Heimat

Chaplin-Fan mit Porträts bei Freunden

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Katja Marie Hermann im Herrenhaus: Weil sie mit Ralf Engelkamp und Rainer Kranz schon lange befreundet sei, sieht Künstlerin Katja Marie Hermann Krevese als zweite Heimat.

tz Krevese. Schon mit ihrer Charlie-Chaplin-Schau vor drei Jahren sorgte Katja Marie Hermann für Aufsehen. Und deshalb gehörte der Auftritt der Nordrhein-Westfälin auch dieses Mal zu den Höhepunkten des Gartentags in Krevese.

Das Porträt ist und bleibt die große Ausdrucksform der Künstlerin, Jahrgang 1974. „Das Porträt ist das Selfie des 18. Jahrhunderts. Es war selten, wertvoll und galt als Zeichen für Unsterblichkeit. Mit dem Selfie werden wir hingegen zugebombt“, sagt Hermann der AZ. Sie hat Freunde und Bekannte gemalt, ausgewählte Werke unter dem Titel „Engel und Porträts Sterblicher“ präsentiert. Allerdings nur für einen Tag, das Herrenhaus sei für die Gastgeber, Ralf Engelkamp und Rainer Kranz, vor allem Wohn- und Arbeitsort. Da Krevese aber inzwischen zur zweiten Heimat und zum kreativen Rückzugsort geworden sei, dürfte die nächste Ausstellung dort nicht allzu lange auf sich warten lassen.

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