Meseberger Ortsbürgermeisterin hofft auf schlechtes Gewissen des Sünders

Biomüll illegal am Weg abgelegt

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Lieblos haben der oder die Sünder in der vergangenen Woche mehrere Heidesträucher an einem Wegesrand in Meseberg in die Natur geschmissen. An selber Stelle wurden im Jahr zuvor Koniferenäste abgeladen.

Meseberg. Am Ortsausgang von Meseberg in Richtung Königsmark verläuft ein Plattenweg, der an der Milchviehanlage entlang führt. Dort hat jemand vor einigen Tagen illegal seinen Biomüll entsorgt.

Die gleiche Ordnungswidrigkeit wurde bereits im vergangenen Jahr an selber Stelle begangen.

Helga Beckmann kann es nicht verstehen. Die Ortsbürgermeisterin von Meseberg kann nicht nachvollziehen, weshalb Menschen in den Wald fahren und ihren Müll einfach am Wegesrand abkippen. Dafür gebe es doch den Wertstoffhof in Osterburg. Dort könne jeder Bürger zweimal im Jahr bis zu einem Kubikmeter Gartenabfälle kostenlos abgeben.

Die Ortsbürgermeisterin erzählt, dass irgendwann in der vergangenen Woche jemand mehrere noch frisch aussehende Heidesträucher am Wegesrand in die Natur geschmissen habe. Und das genau an die Stelle, wo bereits ein Jahr zuvor Koniferenäste abgeladen wurden. Der oder die Sünder scheinen sich also auszukennen.

Laut Beckmann hätten Anwohner in besagter Woche ein Fahrzeug mit Anhänger den Plattenweg entlang fahren sehen. Ob es sich dabei um den Sünder handelte, wisse sie natürlich nicht.

Die Ortsbürgermeisterin glaubt allerdings noch an das Gute im Menschen. Sie hat die Hoffnung, dass der Sünder ein schlechtes Gewissen bekommt. Beckmann: „Vielleicht liest derjenige ja den Artikel in der Zeitung und holt das wieder ab.“

Von Niels Troelenberg

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