Volkssolidarität glaubt ob der Mitgliederzahl an bessere Zukunft

Austrittswelle abgeflacht

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Elke Hartmann (vorn) freut sich, sieht sie doch die Volkssolidarität in der Erfolgsspur.

Osterburg. Elke Hartmann kann wieder lachen. Die Austrittswelle, vor allem wegen des erhöhten Monatsbeitrages (auf drei Euro im Monat), scheint überstanden. Allein die Ortsgruppe Osterburg zähle 280 Mitglieder.

Die Volkssolidarität, ein gemeinnütziger Verein, könnte noch deutlich mehr Mitstreiter gebrauchen, sicherlich. Auch steige der Altersdurchschnitt weiter, obwohl, was viele Leute gar nicht wüssten, schon 18-Jährige eintreten können. Doch im Großen und Ganzen sieht die Leiterin der Begegnungsstätte die Organisation für Osterburg und Umgebung in deutlich ruhigen Gewässern, wie der Sozialausschuss des Stadtrates bei einem Besuch erfahren hat.

Das Domizil an der Gartenstraße gehört der Stadt, die Volkssolidarität ist Mieter. In einigen Räumen des früheren Kindergartens hatte sich vor einiger Zeit Schimmel gebildet. Stadt und Verein haben reagiert, die betroffenen Flächen behandeln lassen und Luftentfeuchter aufgestellt. „Wir haben den Schimmel im Griff“, glaubt Hartmann. Sorgen bereite nach wie vor die Heizung. Irgendwo gehe Wasser verloren. Sie sieht in dieser Sache noch Handlungsbedarf, zumal die kalte Jahreszeit nicht mehr allzu fern sei. Die Begegnungsstätte in Osterburg zähle jedes Jahr mehr als 5000 Besucher.

Die Politiker loben die Arbeit. „Nichts ist schlimmer als Einsamkeit im Alter, hier kann man ihr entgehen“, meint Ute Pahl (Linke), Vorsitzende des Ausschusses und neben Hartmann hauptamtliche Mitarbeiterin der Volkssolidarität.

Von Marco Hertzfeld

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