41 Mädchen und Jungen nehmen an Ferien-Turn-Camp an Landessportschule teil

Akrobaten an den Geräten

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Für ein schönes Gruppenfoto sind die 41 Teilnehmer des derzeitig laufenden Ferien-Turn-Camps an der Landessportschule Osterburg doch sehr gerne bereit, sich ordentlich aufzureihen, in Richtung des Fotografen zu schauen und einmal kurz stillzuhalten.

Osterburg. In dieser Woche findet an der Landessportschule Osterburg wieder ein Ferien-Turn-Camp für Mädchen und Jungen statt, bei dem insgesamt 41 Teilnehmer im Alter von acht bis 15 Jahren aus ganz Sachsen-Anhalt, aber auch aus anderen Bundesländern vertreten sind.

Ihnen zur Seite stehen sechs erfahrene Trainer.

Weil es wichtig ist, vor jeder sportlichen Betätigung die Muskeln und Bänder richtig zu dehnen, stand für die jungen Akrobaten vor der gestrigen Morgeneinheit – aber auch vor jeder anderen – eine ausgiebige Erwärmung an. Sie liefen, sprangen und krabbelten durch die Halle und machten dabei allerlei teilweise merkwürdig aussehende Übungen.

In der Zwischenzeit erzählte Trainer Ralf Schwabe, dass dieses Mal vom Anfänger bis zum Landesmeister ein „großes Spektrum an Vereinsturnern“ dabei sei, und dass sich diese auf öffentliche Ausschreibungen beworben haben. Um die Teilnehmer optimal fördern zu können, hätten diese zu Beginn des Camps einen Steckbrief ausgefüllt, wonach sie alters- und leistungsdifferenziert in Riegen eingeteilt worden seien.

Die sachsen-anhaltinischen Sportler kommen aus Merseburg, Bitterfeld, Ilsenburg, Halle und der Nähe von Bernburg. Sie erzählten, dass sie jeden Morgen im Wald joggen gehen und am gestrigen Morgen auch mal im Schwimmbad gewesen seien. Einige hätten mit dem Turnen bereits vor ein paar Jahren begonnen, andere erst vor einem Monat.

Unter den Teilnehmern sind auch zwei Geschwisterpaare aus Hildesheim und Erfurt. Sie gaben an, dass sie bereits zweimal beziehungsweise dreimal beim Camp mitgemacht hätten. Beim ersten Mal seien sie noch mit ihrem Geschwisterteil in einem der Zwei- oder Dreibettzimmer untergebracht gewesen. Das wäre nun aber nicht mehr der Fall, erzählt ein Junge, weil sie so andere Teilnehmer besser kennenlernen könnten. In ihrer Freizeit würden die jungen Akrobaten gerne Uno und Wahrheit oder Pflicht spielen.

Trainiert werden die Mädchen und Jungen von vier Frauen und zwei Männern. Hauptverantwortlich sind Ralf Schwabe und Mareike Opper. Sie werden von Naomi van Dijk, Rebecca Janas, Steffi Borck und Frank Höer unterstützt.

Von Niels Troelenberg

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