Straßeninstandhaltungsfirma rückte gestern auf der Landesstraße 20 an / Heute geht es bis Neuendorf weiter

Zwischen Klötze und Lockstedt: 26 Tonnen Bitumen und 240 Tonnen Splitt verbaut

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Achtung Rutschgefahr: Die 30-km/h-Schilder wurden nicht zum Spaß aufgestellt. In den nächsten zwei Wochen sollte nach der gestrigen Oberflächenbehandlung mit Bitumen und Splitt auf der L 20 zwischen Klötze und Lockstedt nicht schneller gefahren werden.

mit Klötze / Lockstedt. Eine neue Oberfläche hat die Landesstraße 20 gestern auf einer Länge von 3,7 Kilometern zwischen Klötze und Lockstedt erhalten.

Den gesamten Tag über waren die Mitarbeiter einer auf Straßeninstandhaltung spezialisierte emsländischen Firma mit Außenstelle in Harbke (Landkreis Börde) hierfür im Gange.

Die erste Verdichtung des neuen Straßenbelags erledigte eine Walze. Den Rest macht der Verkehr.

Nachdem bereits vor Wochen die Fahrbahnmarkierungen auf dem Streckenabschnitt abgefräst wurden, kam gestern die Verlegemaschine mit 160 Grad heißem Polymerbitumen und, wie Vorarbeiter Henry Schöpp erklärte, „extra gereinigtem Edelsplitt“ zum Einsatz. Das Auftragen der beiden Komponenten erfolgt in einem Arbeitsgang. „Wir verwenden pro Quadratmeter 1,3 Kilogramm Bitumen und elf bis zwölf Kilogramm Splitt“, so Schöpp. Läuft beim Nachladen alles glatt, schaffe die Maschine etwa einen halben Kilometer pro Stunde. Gestern standen insgesamt 20 000 Quadratmeter auf dem Plan, was einen Materialeinsatz von 26 Tonnen Bitumen und bis zu 240 Tonnen Splitt bedeutet. Per Walze wurde die neue Fahrbahn festgefahren. „Die Nachverdichtung erfolgt durch den fließenden Verkehr – in sieben bis 14 Tagen wird dann der übrige Splitt abgefegt“, erläuterte der Vorarbeiter, wohl wissend, dass diese Vorgehensweise bei den Autofahrern aufgrund der Rutsch- und Steinschlaggefahr nicht gerade beliebt ist. „Wenn sich aber jeder an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h hält, dann passiert auch nichts“, empfiehlt Schöpp, der mit seinen Mannen am heutigen Dienstag ein Stück weiterzieht. So steht für heute die Oberflächenbehandlung für den etwa einen Kilometer langen L 20-Abschnitt zwischen dem Lockstedter Kreisel und dem Ortseingang von Neuendorf an

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