Jugendbegegnungsstätte Oebisfelde will bekannter werden / Neues Oktober-Programm vorgestellt

Zukunft mit neuen Gesichtern

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Die 31-jährige Maria Bade (vorn) unterstützt die Jugendbegegnungsstätte erst seit kurzem. Sie stellte den Sekundarschülern gemeinsam mit Nicole Lange das Programm der nächsten Wochen vor und hofft auf neue Gesichter in der Einrichtung.

Oebisfelde. „Einige Gesichter, die hier vor uns saßen, kannten wir schon“, erklärt Nicole Lange von der Jugendbegegnungsstätte im Gespräch mit der AZ.

Nach dem Vortrag konnten die Jugendlichen einen Fragebogen rund um Interessen und Wünsche ausfüllen.

Dennoch war sie mit Kollegin Maria Bade in der Oebisfelder Drömlingschule auf der Suche nach neuen Kindern und Jugendlichen, die Lust haben, der Jugendbegegnungsstätte an der Klötzer Straße in ihrer Freizeit einen Besuch abzustatten.

„Ihr müsst nicht im Winter an der Bushaltestelle rumgammeln“, unterstreicht die 31-jährige Maria Bade, die erst seit kurzem in der Jugendbegegnungsstätte tätig ist, „Bei uns könnt ihr zocken, ohne dass es jemanden nervt.“ Außerdem startet das Duo in naher Zukunft jede Menge Aktionen, die sie ihrem jungen Publikum als Vorgeschmack vorstellten.

So geht es an Dienstag, 4. Oktober, ins Kino nach Wolfsburg und am Freitag, 7. Oktober, wird in großer Runde Oktoberfest gefeiert. Für das schönste bayrische Outfit gibt es sogar einen kleinen Preis. „Beim „Indian Day“ rund um Bollywood dürfen auch die Jungs mal Röcke tragen“, scherzt Nicole Lange in Hinblick auf die Aktion am Mittwoch, 12. Oktober.

Und auch wenn keine große Aktion geplant ist, steht an der Klötzer Straße 2 vor allem Spaß im Vordergrund. „Wir stehen euch jederzeit zur Seite und ihr könnt uns alles fragen, egal worum es geht“, machen die beiden deutlich. Damit ist für die Schulabgänger auch das Thema Bewerbung angesprochen. Darauf wollen sich Maria Bade und Nicole Lange noch mehr spezialisieren, heißt es.

Im kommenden Jahr steht ein weiteres großes Projekt auf dem Plan. Der Jugendraum soll neu gestaltet werden. „Doch dafür brauchen wir euch“, wirbt Bade. Zum einen werden dafür viele Hände benötigt, die mit anpacken. Zum anderen bedeuten mehr Jugendliche, die regelmäßig in der Jugendbegegnungsstätte sind, auch höhere Chancen auf mehr Förderung für das umfangreiche Projekt. Aber auch so sind die beiden Mitarbeiterinnen erstmal zufrieden. „Ich bin gespannt, welche Resonanz unser Vortrag finden wird“, ist Nicole Lange neugierig.

Einen ersten Einblick in das Leben ihrer Zuhörer und vielleicht Denkanstöße für neue Ideen konnte das Duo mit einem Fragebogen bereits gewinnen. „Vor allem die Jüngeren waren Feuer und Flamme und haben viele Fragen gestellt“, hofft die 26-Jährige bald auf neue Gesichter in der Einrichtung.

Von Melanie Friedrichs

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