Umgestaltung im Böckwitzer Museum geht auch während der Saison weiter

Grenze rückt in den Fokus

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In der Grenzausstellung im Böckwitzer Museum ist es viel zu eng, zeigte Vorsitzende Ingrid Schumann den Gästen zum Saisonstart. Deshalb soll die Darstellung umgebaut und erweitert werden.

Böckwitz. Die Darstellung der Grenze soll in Zukunft im Böckwitzer Museum einen größeren Raum einnehmen. Deshalb sind die Umbauarbeiten mit der Eröffnung des neuen Versammlungsraums am Mittwoch auch noch nicht abgeschlossen.

„Spätestens im Herbst“, so kündigte Vorsitzende Ingrid Schumann bei einem Rundgang durch die frisch geputzten Ausstellungsräume an, soll es weitere Veränderungen geben.

„Wir brauchen mehr Platz für die Grenzausstellung“, erläuterte Ingrid Schumann. Vom Bromer Burgmuseum hat der Verein weiteres Material über die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Böckwitz und Zicherie zur Verfügung gestellt bekommen. Das soll in seiner Gesamtheit präsentiert werden können. Schon jetzt konnten nicht alle vorhandenen Vitrinen aufgestellt werden.

Derzeit ist es im Eingangsbereich zur Scheune und im kleinen Grenzausstellungsraum viel zu eng für das gesamte Material. Deshalb sollen die landwirtschaftlichen Geräte aus dem rechten Teil der Scheune ausgelagert werden. Von Doppeltem trennt sich der Verein schon seit einiger Zeit. „Wir brauchen nicht acht Pflüge oder Walzen“, erklärt Ingrid Schumann. So soll Platz geschaffen werden, die Grenzausstellung zu vergrößern. „Das ist das Thema, nach dem die Besucher bei uns fragen“, begründet sie. Die landwirtschaftlichen Geräte laufen eher noch so nebenbei. Auch Willi Schütte, der als Sammler eine Vielzahl der Gerätschaften zusammengetragen hat, stimmt zähneknirschend zu, wenn mal wieder etwas aussortiert wird, berichtete die Museumschefin.

Bis zum Herbst soll das Museum dann auch einen neuen Zugang bekommen, der direkt von den neuen Räumen in die Scheune führt. „Die Arbeit geht noch weiter“, kündigte Ingrid Schumann zum gestrigen Saisonstart an.

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