TSV Kusey weiht Barriere ein und sieht Kontrollen gelassen entgegen

Trainingsplatz neu schaffen

+
Die neue Barriere ist durchaus auch zum Anlehnen geeignet, stellten Peter Böse vom Kreissportbund (v.l.), Bürgermeister Matthias Mann und der Vertreter des Landrates, Eckhard Gnodkte, bei der offiziellen Einweihung fest.

Kusey. Während des Volleyballturniers innerhalb des Festes der Vereine wurde jüngst auch die neue Barriere rund um das Spielfeld des Kuseyer Sportplatzes eingeweiht.

Hierzu eingeladen waren Sponsoren des TSV Kusey und Vertreter fördernder Institutionen wie der Bürgermeister der Stadt Klötze, Matthias Mann, der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Peter Böse, und als Vertreter des Landrates, Eckhard Gnodtke.

In einer kurzen Rede stellte der Vorsitzende des TSV Kusey, Thomas Mann, das Projekt und deren Realisierung vor. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der Sportverein für die Unterstützung, zum Beispiel bei Norbert Nieder, der den Verein bei der Erstellung des Projektes und bei seiner Umsetzung tatkräftig unterstützt hatte. Ein Dankeschön galt auch Peter Böse, der den Verein bei der Beantragung der Fördermittel unterstützt hatte. Über die Sportstättenförderung erhielt der TSV 4080 Euro vom Landesverwaltungsamt, 2000 Euro vom Altmarkkreis und 1220 Euro von der Stadt Klötze. Der Verein selbst trug einen Eigenanteil von 853 Euro.

Die alte Barriere rund um den Kuseyer Fußballplatz stammte aus dem Jahr 1978 und musste dringend ersetzt werden, erläuterte Thomas Mann. Im Mai 2014 hatte der Verein den Antrag gestellt, im September 2015 kam die Zusage. „Mit der neuen Barriere und den im Jahr 2014 angeschafften neuen Großfeldtoren haben wir einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Sicherheit bei Fußballspielen getan“, informierte der TSV-Vorsitzende die Anwesenden weiter. Nun könne der Verein den anstehenden Kontrollen durch den Fußballverband Sachsen-Anhalt gelassen entgegensehen. Der Fußballverband und der Kreisfachverband Fußball haben bereits angekündigt, dass in den kommenden zwei Jahren alle Sportstätten mit Spielbetrieb genau unter die Lupe genommen werden sollten.

Viel Eigenleistung haben die Kuseyer Sportler in den Aufbau der neuen Barriere investiert. „Es ist aber wie überall: Wenn eine Baustelle fertig ist, wartet schon die nächste“, blickte Thomas Mann in die Zukunft. Denn durch die Querelen um den alten Sportplatz ist der Verein derzeit ohne einen Trainingsplatz. Da der neue Sportplatz vor allem für den Punktspielbetrieb vorgesehen ist und der Rasen zwischendurch Ruhezeiten benötigt, muss eine Lösung gefunden werden. „Das vordringlichste Anliegen des Vorstandes ist es, bis Herbst 2017 etwas Neues zu schaffen“, kündigte Thomas Mann an.

Dafür werde dringend Hilfe benötigt.

Von Wolfram Weber und Monika Schmidt

Kommentare