„Flitz 2015“: Neue Boliden und alte Hasen gingen beim Rennen auf der Fliederallee an den Start

Tollkühne Piloten bei der Formel 1 der Seifenkisten

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Lennart Haels in der Mülltonne, die mit einem Bugatti-Aufkleber veredelt wurde. Die Fantasie kennt beim Bau keine Grenzen.

mm Klötze. „Ich freue mich über die Unterstützung der Teilnehmer und Besucher“, erklärte Thomas Pohl, Leiter des Klötzer Awo-Jugendklubs Corner am Sonnabendnachmittag. Auf der Fliederallee wurde zum fünften Mal das Klötzer Seifenkistenrennen „Flitz“ ausgetragen.

Zahlreiche Eltern und Zuschauer hatten sich eingefunden, um die tollkühnen Piloten in ihren Kisten anzufeuern.

15 Teilnehmer gingen bei dem Rennen an den Start. Bevor es soweit war, wurden die einzelnen Fahrzeuge, die teilweise extra für das Rennen neu gebaut wurden, genau von der Konkurrenz unter die Lupe genommen. Es wurde gefachsimpelt und diskutiert. Große oder kleine Reifen, eine Mülltonne als Gehäuse und ein alter Küchenstuhl als Sitz: Der Fantasie sind beim Bauen der Boliden keine Grenzen gesetzt. Und die Seifenkisten werden immer moderner, High-Tech hält Einzug: Sogar mit eigenem Sound und verschiedenen Huptönen sind die Fahrzeuge inzwischen ausgestattet. Wichtigstes Utensil ist die Bremse, die vor dem Start getestet wurde, aber natürlich erst nach der Ziellinie zum Einsatz kam.

Maximilian Steffens ging trotz eines Sturzes bei der Testfahrt am Vormittag in Kusey tapfer auf der Fliederallee an den Start.

Dass zur Teilnahme auch ein wenig Mut gehört, stellten die Kuseyer Pfadfinder unter Beweis. Sie hatten am Vormittag bei den Testläufen auf dem Altklötzer Weg einige Schrammen abbekommen, das hielt sie aber nicht vom Start an der Fliederallee ab. Mit Peter Ritter ging am Sonnabend ein alter Hase an den Start und erzielte in der Kategorie Ü 16 auch den ersten Platz vor Charly Gäde, dem einzigen weiteren Starter in dieser Kategorie.

In der Altersklasse U 16 setzte sich Claudia Jannsen vor Max Westmann und Neo Reisener durch.

Der Titel der schönsten Seifenkiste ging an Charly Gäde, der mit dem Modell „Audi Klötze-Süd“ einen Rennwagen mit vielen Zylindern gebaut hatte. Zweite wurde Claudia Jannsen mit ihrem „Fortisimus“, Dritter wurde die Lokomotive von Charly Gäde.

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