Sand mit Glasscherben umsäumt Wippe, Rutsche und Co. in Wenze

Spitze Gefahr auf dem Spielplatz: Warnhinweise fehlen

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Spitze kleine Glasscherben sind im Kies zwischen den Spielgeräten auf dem Wenzer Spielplatz versteckt. Schilder oder Flatterband, die vor der Gefahrenquelle warnen und sie vom Toben abhalten, gibt es nicht.

Wenze. Die neuen Spielgeräte am Wenzer Saal – Wippe, Schaukel und ein Kletterturm mit Rutsche – stehen mittlerweile alle an ihrem richtigen Platz, drumherum wurde alles mit neuem Kies aufgefüllt. Der Spielplatz lädt nun zum ausgiebigen Toben und Spielen ein.

Dass das aber zurzeit richtig gefährlich für Kinder sein kann, sieht auf den ersten Blick niemand. Denn in dem feinen Sand, der Stürze eigentlich weich abpolstern soll, sind überall spitze Glassplitter versteckt.

„Das ist gefährlich und kann so nicht bleiben“, weiß auch Ortsbürgermeister Marco Wille. Die Stadtwirtschaft habe aus Versehen verunreinigten Sand um die Spielgeräte herum verteilt, erklärte er am Donnerstagabend im Ortschaftsrat. „Ich habe selbst schon versucht die Glasscherben wegzusammeln, aber das bringt so einfach nichts“, sagte Wille. Die Stadtwirtschaft sei bereits informiert und der Sand wird ausgetauscht, so der Ortsbürgermeister. „Das ist mir unbegreiflich, wie so etwas aus Versehen passieren kann. Das darf doch nicht wahr sein“, schimpfte auch Ratsmitglied Ralf Philipp kopfschüttelnd.

Das Tückische: Die Spielgeräte sind weder mit Flatterband abgesperrt noch gibt es ein Schild oder einen anderen Hinweis, der Eltern und Kinder vor der Gefahrenquelle im Kies warnt oder sie gar vom Betreten abhält. Was beim Toben passieren kann, erfahren sie erst, wenn etwas passiert ist. Dabei sollte der Spielplatz mit den neuen Spielgeräten eigentlich jetzt sicherer sein. Mit dem Aufbau wurde im Herbst vergangenen Jahres begonnen, weil bis auf den alten Kletterturm und den Federtieren keines der alten Spielgeräte noch einmal TÜV bekommen hatte.

Von Katharina Schulz

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