Linkspartei positioniert sich / Vorschlag zu den Toiletten weiter vorantreiben

Skaterbahn soll verkauft werden

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Eines der alten Bushäuschen vom Busbahnhof sollte an die Haltestelle Poppauer Straße umgesetzt werden, regte Wolfgang Mosel bei der Mitgliederversammlung der Linkspartei an.

mm Klötze. Mit dem Thema Skaterbahn beschäftigten sich auch die Mitglieder der Linkspartei bei ihrer jüngsten Versammlung. „Der Ortsverband spricht sich für den Verkauf der alten Skaterbahn aus“, fasst Wolfgang Mosel die Diskussion zusammen.

Da es von der UWG keinen konkreten Vorschlag gegeben hat, wo die Bahn aufgebaut und wie das finanziert werden soll, sollten sich die Mitglieder der Linken-Stadtratsfraktion für den Verkauf einsetzen. „Ich bin dafür, sie so schnell wie möglich zu verkaufen und sie nicht länger der Verwitterung Preis zu geben“, betonte der Kuseyer.

Der Verkaufserlös sollte für die Anschaffung von Spielgeräten für die kommunalen Spielplätze eingesetzt werden. Diesen Antrag möchte Wolfgang Mosel an den Stadtrat stellen.

Der frühere Bürgermeister von Klötze, Ulrich Koppe, erinnerte bei der Zusammenkunft der Linkspartei daran, dass die Stadt die alte Bahn im Jahr 2005 für 30 000 Euro gekauft hatte. Damals war der Busbahnhof als Platz ausgewählt worden, da die Anlage auf einem befestigten Untergrund stehen und ständig gewartet werden müsse. Das müsse auch beim Wiederaufbau in einem anderen Ort bedacht werden. Die Entscheidung fällt am Mittwoch, 15. April, im Stadtrat.

Ein zweites Thema wurde bei der Zusammenkunft angesprochen. Die Mitglieder der Linken unterstützen den Vorschlag von Wolfgang Mosel, Toiletten an den wichtigsten Bushaltestellen im Kreisgebiet aufzustellen. Er möge dieses Vorhaben weiter vorantreiben, wurde der Kuseyer gebeten. Gedanken machten sich die Mitglieder auch über die Weiternutzung der alten Buswartehallen, die im Zuge der Umgestaltung abgebaut werden sollen. Der Vorschlag, ein Wartehäuschen an der Straße der Jugend aufzustellen, wurde von den Mitgliedern der Partei sehr begrüßt.

Wolfgang Mosel schlug zudem vor, ein weiteres Bushäuschen an der Haltestelle Poppauer Straße aufzustellen, da diese durch die Einkaufsmärkte und den geplanten neuen Drogeriemarkt weiter an Bedeutung im Busverkehr gewinnen.

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