Kunrauer kritisieren Ausschilderung der neuen Landwirtschaftswege

Schilderwald nicht gewollt

+
Wer vom neuen Landwirtschaftsweg auf eine Kreuzung mit einer Hauptstraße zufährt, wie hier auf die Verbindung von Kunrau nach Steimke, wird nicht durch Hinweisschilder auf das Achten der Vorfahrt aufmerksam gemacht, kritisierten die Kunrauer.

Kunrau. Schilder für die neuen Ländlichen Wege wurden im Kunrauer Ortschaftsrat gefordert.

Gleichrangige Kreuzungen der neu gebauten Wege jedoch, zum Beispiel hinter dem Friedhof, sind auch mit Vorfahrtsschildern ausgezeichent worden.

Wer von den neuen Wegen, die im Rahmen des Bodenordnungsverfahrens in Form einer kleinen Ortsumgehung rund um den Hauptort entstanden sind, auf die Hauptstraßen auffahre, sollte durch ein entsprechendes Vorfahrtszeichen darauf hingewiesen werden, regten die Einwohner bei der Sitzung im Schloss an. Zwar seien die Wege an ihrem Beginn so beschildert, dass sie für Autofahrer gesperrt sind, aber wer zum Beispiel mit dem Rad auf den Wegen unterwegs sei, fahre ungewarnt auf die vorfahrtsberechtigten Hauptstraßen zu. Ortsbürgermeister Uwe Bock erläuterte, dass die Beschilderung der Wege abgeschlossen ist. „Wir wollten keinen Schilderwald machen“, begründete er. Andere Ortschaftsratsmitglieder waren der Ansicht, dass die Radfahrer ohnehin erkennen können, dass es sich um eine vorfahrtsberechtigte Straße handele und dass es die geforderten Verkehrszeichen auch an den seit längerem bestehenden Ländlichen Wegen nicht gebe.

Während dort, wo die früheren Feldwege auf Hauptstraßen treffen, die Schilder fehlen, sind gleichrangige Kreuzungen der neu entstandenen Wege, beispielsweise zwischen dem Friedhof und Rappin in alle Richtungen mit den nötigen Vorfahrtszeichen ausgeschildert.

Von Monika Schmidt

Kommentare