Ausschreibung für neue Sanitäranlagen am Wenzer Saal soll auf den Weg gebracht werden

Sanierung der Toilettenanlage in Wenze: Von 5000 auf 50.000 Euro

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Seit Juni 2015 beraten die Wenzer über die Sanierung der Sanitäranlagen im Wenzer Dorfgemeinschaftshaus. Vom Angebot über 5000 Euro für neue Urinale stieg die Investion inzwischen auf 50 000 Euro für eine Komplett-Sanierung.

Wenze. Die Ausschreibung für die Sanierung der Toilettenanlage in Wenze kann jetzt von der Verwaltung auf den Weg gebracht werden.

Zuvor hatte es noch einmal eine Abstimmung zwischen dem Bauamt der Stadtverwaltung und dem Wasserverband Klötze gegeben, da geklärt werden musste, wie das Abwasser entsorgt werden kann.

Bei der jüngsten Stadtratssitzung hatte der Wenzer Ortsbürgermeister Marco Wille nochmals nachgehakt, warum es mit dem Projekt nicht vorangeht. Bürgermeister Matthias Mann hatte daraufhin erläutert, dass erst der Beschluss des Stadtrates von Juni die Mittel für die Maßnahme freigegeben hatte. „Das stimmt nicht, wir haben den Haushalt im Dezember beschlossen“, entgegnete Marco Wille. In dem Haushalt waren aber nur 5000 Euro für die Reparatur im Wenzer Dorfgemeinschaftshaus eingeplant, erwiderte Matthias Mann. Die Summe sollte aus dem allgemeinen Posten für Reparaturen in Dorfgemeinschaftshäusern bezahlt werden. Inzwischen habe das Projekt in Wenze jedoch einen Umfang von 50 000 Euro, erinnerte Mann. Diese Mittel standen erst durch den Verkauf einer Gewerbefläche im Verlauf des Jahres zur Verfügung, ansonsten hätte das Projekt für 2016 gar nicht auf den Weg gebracht werden können, so Mann. „Diese hohe Bausumme war bei der Haushaltsberatung noch kein Thema“, stellte der Bürgermeister fest.

„War sie doch“, blieb Marco Wille bei seiner Kritik. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass es sich um eine aufwändige Sanierung handelt und nicht nur um eine Reparatur.“ Das Angebot über 5000 Euro galt nur für die nötige Reparatur der Urinale, stellte Marco Wille klar.

Von Monika Schmidt

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