Für Schüler der Klötzer Sekundarschule „Dr. Salvador Allende“ gab es Abschlusszeugnisse

61 Prozent bleiben in der Altmark

+
Bedankten sich bei Lehrern und Eltern: Vanessa Pachaly (l.) aus der Klasse 10a und Maja Müller aus der Klasse 10b.

Klötze. Für 40 Schüler der Klötzer Sekundarschule „Dr. Salvador Allende“ begann am Freitagabend ein neuer Lebensabschnitt – in Anwesenheit von Eltern, Geschwistern und weiteren Verwandten bekamen sie ihre Abschlusszeugnisse im Klötzer Altmarksaal überreicht.

Elf schafften den erweiterten Realschulabschluss, 25 den Real- und vier den Hauptschulabschluss.

Der scheidende Schulleiter Jörg Kägebein nahm seine Festrede zum Anlass, auf die Anfänge des gemeinsamen Lernens der 2010 aus den drei Grundschulen Klötze, Kunrau und Kusey an die Sekundarschule gewechselten Schüler zurückzublicken. Eine Antwort auf die Frage, warum von den einst 49 Schülern in zwei Klassen am Ende nur 36 übrig geblieben sind, ließ Kägebein bewusst offen. Das sollte, so empfahl der Schulleiter, „mal Thema im Bildungsausschuss des Landtages sein“.

Dass diese 36 Absolventen ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse in den Händen halten können, sei nicht zuletzt auch ein Verdienst des von der Bildungseinrichtung 2011 erworbenen Status einer offenen Ganztagsschule. Die aktuellen Abgänger, so Kägebein, waren die Ersten, die in den Genuss des neuen Schulkonzeptes gekommen waren.

Festlich gekleidet nahmen die Absolventen der Klötzer Sekundarschule „Dr. Salvador Allende“ am Freitagabend Abschlusszeugnisse und gelbe Rosen im Altmarksaal entgegen.

Positiv bewertete der Schulleiter auch die Perspektiven der Absolventen. So hätten bereits 23 den Vertrag für eine betriebliche Ausbildung in der Tasche, acht führen die schulische Ausbildung fort und fünf warten noch auf die Zusage eines Betriebs. „22 Absolventen, das sind 61 Prozent, bleiben in der Altmark – das ist ein erfreulich positiver Trend“, so Kägebein, der den Abgängern eine „erfolgreiche Entdeckungsreise für das weitere Leben“ wünschte. Dass dabei auch so manche Entscheidung daneben gehen werde, sei „nicht zu vermeiden und auch nicht schlimm“. Zum Ende des offiziellen Teils sorgten Jahrgangsbeste Vanessa Pachaly aus der von Lehrerin Klaudia Falk geleiteten 10 a und Maja Müller aus der 10 b von Klassenlehrerin Elke Gerlach für einen emotionalen Ausklang, indem sie Lehrern und Eltern für die jahrelange, geduldige Unterstützung im Namen aller Absolventen Dankesworte aussprachen.

Von Matthias Mittank

Kommentare