Planung nimmt Formen an

Zum 100. Todestag von Adolph Frank: Klötze will Gedenkschrift herausgeben

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Klötze hat einen Platz, der nach Adolph Frank (geb. 20.01.1834 in Klötze, gest. 30.05.1916 in Charlottenburg) benannt ist. Im kommenden Jahr – zum 100. Todestag – wird es zu Ehren des berühmten Stadtsohnes ein ganzes Festwochenende geben.

Klötze. Die geplanten Festivitäten rund um den sich am 30. Mai 2016 zum 100. Mal jährenden Todestag von Adolph Frank, dem berühmtesten Sohn der Stadt Klötze, nehmen weiter Formen an. In dieser Woche konnte die hierfür gebildete Arbeitsgruppe weitere Details abstimmen.

„Ich habe mich richtig gefreut, dass wir diesmal einen Vertreter der Stadt Staßfurt begrüßen konnten“, erklärte Bürgermeister Matthias Mann im AZ-Gespräch. Die Stadt im Salzlandkreis, in der Frank unter anderem wirkte und wo es neben einer Dr.-Frank-Straße ein Dr.-Frank-Gymnasium gibt, plane eigene Veranstaltungen zum Todestag, wolle aber auch mit Klötze kooperieren.

Die Grobplanung des Festwochenendes sieht vor, dass am Freitag, 27. Mai, die in den USA lebenden Nachfahren des Klötzer Stadtsohnes empfangen werden. Am Sonnabend, 28. Mai, könnte es eine Exkursion zum Stadt- und Bergbaumuseum in Staßfurt geben. Die Festveranstaltung am Sonntag, 29. Mai, soll um 14 Uhr beginnen. Am Todestag selbst, am Montag, 30. Mai, ist eine Kranzniederlegung auf dem evangelischen Luisen-Friedhof II in Berlin-Charlottenburg geplant.

Mittlerweile, so Mann, konnte mit Ulrike Krauße, Absolventin in Geschichtswissenschaften, ein Honorarvertrag vereinbart werden. Die Magdeburgerin soll alle zur Verfügung stehenden Informationen sammeln und zu einer Broschüre zusammenfassen. Daneben sei auch eine Ausstellung in der Klötzer Bibliothek denkbar. Die Klötzer Sekundarschule habe signalisiert, Projekte mit Schülern auf die Beine stellen zu wollen.

Der Wunsch, dass es in Charlottenburg wieder eine Frank-Straße gibt – diese wurde 1936 in Heubnerweg umbenannt – wird sich wohl nicht erfüllen. In Zusammenarbeit mit der dortigen Gedenktafel-Kommission könne jedoch eine Hinweistafel zu Adolph Frank vor Ort angebracht werden, so Mann.

Von Matthias Mittank

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