Ostalgiemuseum in Kusey weckt Erinnerungen / Plüschpferd als Geschenk

Teilweise noch mit den Originalpreisen

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Die Besucher wollten auch in die Schränke gucken. Sie sind ebenfalls voll mit Alltagsgegenständen aus der DDR-Zeit. Ob Schulsachen, Dinge für den Haushalt oder Spielzeug – im Ostalgiemuseum ist die Zeitreise möglich.

Kusey. Am Sonntag öffnete das Kuseyer Ostalgiemuseum seine Pforten. Nicht nur aus der Region, auch aus Salzwedel und Niedersachsen kamen Besucher. Jörg Subke und Cornelia Krüger aus Salzwedel brachten ein kleines Plüschpferd mit.

Es stammt aus DDR-Produktion und diente einst dem Nachwuchs, um auf Rollen durch die Wohnung zu „reiten“. Da es nun nicht mehr gebraucht wird, hat es im Kuseyer Museum einen würdigen Platz gefunden.

Rosi Hesse präsentiert die Original-Verpackung eines Rohrberger Camenberts.

Der Rundgang durch die Sammlung von DDR-Alltagsggegenständen weckt viele Erinnerungen. Immer wieder entdecken die Besucher etwas, was sie früher auch in Gebrauch hatten. Es gibt aber auch viele Dinge zu entdecken, die selbst für ältere „Ossis“ neu und unbekannt sind.

Da an vielen Gegenständen noch der Originalpreis von einst dransteht, kann man sich diese wieder bewusst machen. So kostete der „billigste“ Farbfernseher 4900 DDR-Mark und für ein beliebtes Jugendweihegeschenk, den „Stern Recorder R160“ mussten 880 DDR-Mark gezahlt werden.

Stolz zeigte Rosi Hesse bei der Führung eine neue Errungenschaft im Museum: die Verpackung eines Rohrberger Camenberts. Dieser wurde einst in der Rohrberger Molkerei hergestellt.

Von Wolfram Weber

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