Stadt Klötze will Feuerwehrfahrzeug aus Eigenmitteln bezahlen

Neues TLF für Wenze kaufen

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Neue und alte Fahrzeuge machen die Mischung der Einsatzwagen in der Stadt Klötze aus. Die Drehleiter aus Klötze wurde vom Land gefördert. Für dieses Jahr erhielt die Stadt einen ablehnenden Bescheid und will aus eigenen Mitteln nachrüsten.

Klötze. Im Sommer traf im Klötzer Rathaus ein ablehnender Bescheid ein: Die Stadt hatte beim Land Fördermittel für ein Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) mit 4000 Litern Wassern an Bord beantragt.

Das Land ist dazu übergegangen, die Neuanschaffung von Fahrzeugen landesweit auszuschreiben, um günstigere Preise zu erhalten. Bei der ersten Runde, als Hubrettungsfahrzeuge gefördert wurden, hatte Klötze Glück und bekam eines von acht Fahrzeugen, die landesweit angeschafft wurden. Beim TLF 4000 ging die Stadt leer aus. Laut Risiko- und Bedarfsanalyse der Wehren muss aber dringend ein TLF angeschafft werden, um bei Waldbränden mit ausreichend Wasser ausgerüstet zu sein, erklärte Bürgermeister Matthias Mann. Er hatte sich nach der Ablehnung mit Stadtwehrleiter Rüdiger Wührl und den Ortswehrleitern kurzgeschlossen und unterbreitete dem Hauptausschuss eine Alternative, über die in der kommenden Woche der Stadtrat endgültig beschließen soll: Die Stadt Klötze möchte aus Eigenmitteln ein TLF 2000 mit Staffelkabine anschaffen. „Das wäre für den Erstangriff mit ausreichend Wasser ausgestattet“, begründete Matthias Mann die Wahl. Die Kosten liegen bei etwa 250 000 Euro, 270 000 Euro hatte die Stadt als Eigenanteil für das größere TLF eingeplant.

Als Standort für das neue Fahrzeug ist Wenze geplant. Auch Immekath käme in Frage, dort gibt es aber Signale, dass das Katastrophenschutzfahrzeug des Bundes durch ein aktuelles Modell ausgetauscht wird, informierte der Bürgermeister weiter.

Das alte Wenzer Fahrzeug soll freigesetzt werden. Es könnte in einer anderen Wehr ein noch älteres Modell ersetzen. Wohin es gehen würde, ist aber noch offen.

Der Hauptausschuss sprach sich einstimmig für den Kauf aus Eigenmitteln aus.

Von Monika Schmidt

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