Startschuss für die Bauarbeiten fällt am 29. August / Wärme soll im Haus bleiben

Neue Fenster für das Jobcenter

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Zu den ersten Arbeiten im Klötzer Jobcenter gehört der Austausch der Fenster. 40 neue Konstruktionen werden bis Oktober eingebaut. 2017 rückt die Heizung in den Mittelpunkt.

Klötze / Altmarkkreis. 850 000 Euro will der Altmarkkreis in diesem Jahr für die Hauptstelle des Jobcenters in Klötze ausgegeben. Im Mittelpunkt steht die Wärmedämmung. Los geht es am 29. August passender Weise im Eingangsbereich.

Doch nicht nur die bisherige Tür soll durch eine neue ersetzt werden. Fachleute bauen zudem die maroden Fenster aus. Derzeit läuft dafür die Ausschreibung. Firmen können noch bis zum 12. Juli, 11 Uhr, Angebote bei der Kreisverwaltung in Salzwedel einreichen.

Dort wurden die Details für das Sanieren an der Straße der Jugend 6 bereits festgezurrt. Zunächst gilt es, die Fenster in zwei Treppenhäusern mit je fünf Etagen auszutauschen. Dafür muss eine Innenrüstung aufgebaut werden. Die Treppenhäuser haben eine Höhe von 16 Metern. 37 Kunststofffenster mit Maßen von 1,51 mal ein Meter sowie drei kleinere Konstruktionen mit ein mal ein Meter gilt es dabei einzubauen. Die Haupteingangstür soll aus Aluminium sein und eine Größe von exakt 3,07 mal 2,71 Meter haben. Sie wird zweiflüglig gefertigt. Die Arbeiten sollen bis zum 28. Oktober beendet sein.

Die Arbeiten sollen dafür sorgen, dass die Wärme künftig besser im Haus bleibt und somit Energie gespart werden kann. In einer zweiten Bauphase wird dieses Ziel dann weiter verfolgt. Experten nehmen sich im nächsten Jahr die Heizungsanlage des Jobcenters vor. Diese soll komplett erneuert werden.

Während sich um die Bauvorhaben die Kreisverwaltung kümmert, hat das Team des Jobcenters in ihrem Haushaltplan für 2016 weitere Investitionen verankert. Und zwar in Höhe von 261 000 Euro. Dazu gehört der Kauf von arbeitsschutzgerechter Büroausstattung. Dafür sind 18 000 Euro vorgesehen. Dabei wurden auch neue Möbel für das Jobcenter in Gardelegen berücksichtigt. Dieses zieht in die Außenstelle der Kreisverwaltung ein, die derzeit auf Vordermann gebracht wird (AZ berichtete).

Der größte Teil der Mittel, nämlich 230 000 Euro, werden für ein Zukunftsprojekt ausgegeben. So soll die so genannte digitale Akte 2016 geplant und in Betrieb genommen werden. Oberstes Ziel dabei: Die Arbeitsabläufe optimieren. Dafür muss im Vorfeld jedoch das Computersystem des Jobcenters mit einer neuen Software modernisiert werden. Damit wird eine Forderung des Bundes umgesetzt.

Von Christian Ziems

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