Nahwärmeanlage in Kunrau ist ein Erfolg / An der Skaterbahn scheiden sich die Geister

Die neue Ampel ist ein Flop

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Ganz klar ein Flop: Die Ampel an der Gardelegener Straße in Klötze wird seit der Eröffnung im August so gut wie gar nicht genutzt.

mm Klötze. So ein richtiges Highlight im vergangenen Jahr kann Bürgermeister Matthias Mann im AZ-Gespräch für 2014 nicht ausmachen. „Dass das mit der Fernwärme geklappt hat, das ist ja auch ein sehr innovatives Projekt“, das freut ihn schon.

Aber es sollte nichts besonders hervorgehoben werden, findet er. Viele Projekte lassen sich nicht von heute auf morgen umsetzen, sondern benötigen eine lange Vorlaufzeit. Das wird sich auch 2015 so fortsetzen, ist er sicher.

Den Eindruck, dass die Skaterbahn zu den Flops des Jahres gehört, mag der Klötzer Bürgermeister indes nicht bestätigen. „Ganz im Gegenteil, die wird sehr gut genutzt“, entgegnet er. Sogar von außerhalb kommen Kinder und Jugendliche extra angereist, mit Oma und Opa, um dort mit dem Bike oder dem Skateboard zu fahren.

Dass die Fernwärme in Kunrau in Betrieb gegangen ist, gehört für den Klötzer Bürgermeister zu den Tops des Jahres.

Aber die Ampel an der Gardelegener Straße, die ist doch ein Flop? „Da gebe ihn Ihnen recht“, stimmt Matthias Mann zu. Dabei sei das gesamte Genehmigungsverfahren für die Anlage sehr kompliziert gewesen. Die Ampelanlage musste eine bestimmte Anzahl von Metern vom Kreuzungsbereich weg aufgestellt werden, sodass sie nun weder für die Kreuzung Breitenfelder Weg / Geschwister-Scholl-Straße noch für die Kreuzung Triftstraße / Bismark-Straße wirklich nutzt. „Ich habe es auch noch nicht erlebt, dass da einer drübergeht.“

Es sei auch die Frage, ob Klötze überhaupt eine Ampel braucht. Zum Glück habe sich der Aufwand der Stadt daran in Grenzen gehalten. „Aber es waren so viele Fachleute am Werk“, erinnert der Bürgermeister. Genützt habe das wohl nicht viel.

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