Quarnebeck feierte Schützenfest / Gästen aus Tülau-Fahrenhorst war es zu ruhig

Nächstes Mal mit Musik

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Die Gastgeber führten beim Quarnebecker Schützenfest den Umzug standesgemäß an.

Quarnebeck. Mit Marek Draffehn aus Jeggau löste ein relativ neues Mitglieder des Quarnebecker Schützenvereins den bis zum Wochenende amtierenden Schützenkönig Frank Lenz ab.

Zum feierlichen Umzug waren am Sonnabend Vertreter aus den Schützenvereinen Ristedt, Köckte, Klötze und Tülau-Fahrenhorst nach Quarnebeck gekommen. Nach der anschließenden Kranzniederlegung durch das Königspaar Susanne und Frank Lenz und zweimaligem Salutschießen durch Quarnebecker Jäger ging es zur Proklamation in den Saal, wo auch das Bürgerkönigsschießen ausgewertet wurde. Mit 92 Ringen wurde Detlef Jacobs neuer Bürgerschützenkönig. Bianca Beusch reichten 80 Ringe für den Titel Bürgerschützenkönigin. Der neue Bürgerschützenkinderkönig heißt Daniel Wille (43 Ringe). König der Könige – an diesem Ausscheid nehmen die Könige der vergangenen fünf Jahre teil – wurde in diesem Jahr Gerhard Lenz.

In seinem Grußwort betonte Klötzes Bürgermeister Matthias Mann die hohe Qualität des Schießsportes in Quarnebeck. „Ich freue mich, dass ihr die Tradition bewahrt, einmal im Jahr ein Schützenfest zu feiern“. Quarnebecks Ortsbürgermeister Marco Wille überbrachte die Grüße des Ortschaftsrates und übergab einen Knisterumschlag an den Vorsitzenden Manfred Bessing.

Etwas enttäuscht zeigte sich Jürgen Schulze, Präsident des Tülauer Schützenvereins, dass der Quarnebecker Umzug in diesem Jahr ohne Musik über die Bühne ging: „Ein Anruf hätte genügt und unsere Musiker wären da.“ Diese Worte nahm Marco Wille spontan zum Anlass, das Angebot für das Schützenfest im nächsten Jahr anzunehmen.

Von Wolfram Weber

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