Hoher Sachschaden bei Feuer in einer Werkhalle am Freitagabend

Nach Brand in Klötze: Ursache weiter unklar

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Vor allem durch den Einsatz der Drehleiter konnte die Klötzer Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.

Klötze. Auch den ganzen Sonnabend über waren die Klötzer Feuerwehrleute noch mit der Brandwache an der Werkhalle am Klötzer Eichengrund beschäftigt. Dort war am Freitag gegen 18.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen (AZ berichtete).

„Aus bisher nicht geklärter Ursache“, so berichtet die Polizei, die sofort die Ermittlungen aufgenommen hatte. 57 Feuerwehrleute der Wehren aus Klötze, Immekath, Hohenhenningen und Lockstedt, die bei solchen Großereignissen stets gemeinsam alarmiert werden, waren am Freitagabend im Einsatz. Erst nach mehr als einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle, am späten Abend konnte es dann – bis auf Glutnester – vollständig gelöscht werden.

Um die genaue Ursache zu ermitteln, müssen aber noch Brandexperten vor Ort den Schaden begutachten. Auch über die Höhe des Schadens gaben die Beamten des Salzwedeler Reviers noch keine konkreten Auskünfte. Von einer halben Million Euro war nach ersten Schätzungen die Rede.

In der Werkstatt eines Transportunternehmens standen mehrere Fahrzeuge, darunter wohl auch Oldtimer, die durch das Feuer vollständig zerstört wurden. Auch die Werkstatt selbst brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Von Monika Schmidt

Werkhalle in Klötze wird Opfer der Flammen

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