Gewünschte Tempo-30-Zone sorgte im Immekather Ortsrat für Diskussionen

„Mach mich nicht zum Kasper“

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In der Immekather Achterstraße soll nicht mehr gerast werden. Die Anlieger wünschen sich deshalb eine 30er Zone. Die Entscheidung darüber liegt bei der Stadt.

mit Immekath. Die von Anliegern gewünschte Tempo-30-Zone an der Immekather Achterstraße sorgte während des jüngsten Ortschaftsrates erneut für Diskussionen.

Das Thema sei bei den vorangegangenen Sitzungen – erstmals am 14.  April und dann noch einmal am 2. Juni und am 4. August – angesprochen worden, getan habe sich jedoch nichts, kritisierte Ratsmitglied Hans-Jürgen Zeitz.

Ob nun genehmigungsfähig oder auch nicht genehmigungsfähig – eine zwischenzeitliche Antwort von der Stadt Klötze hätte er wenigstens erwartet, so der Ex-Ortsbürgermeister. Zumal es sich um eine Gemeindestraße handele und die Entscheidungshoheit damit bei der Einheitsgemeinde liege. Dass der Wunsch nach einem 30er-Schild berechtigt ist, daran bestehe keinerlei Zweifel. „Es sind nicht nur Pkw – auch Trecker mit Mais oder Gülle rasen da durch“, habe Zeitz immer wieder selbst beobachtet. Den amtierenden Immekather Bürgermeister Peter Gebühr forderte er auf, noch einmal bei der Stadt nachzuhaken. Dieser war jedoch anderer Meinung. „Ich habe das schon viermal angesprochen, auch im Hauptausschuss – ich mach mich doch nicht zum Kasper“, sah der Ortschef sich nicht in der Pflicht.

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