Konfrontation mit Landtagsabgeordnetem und ehemaligem Betriebsratsvorsitzenden

Andreas Höppner hat Hausverbot bei Fricopan

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Andreas Höppner bei eine Demo für den Erhalt des Immekather Fricopan-Werkes.

ds Klötze. Der Landtagsabgeordnete Andreas Höppner (Die Linke) hat heute mitgeteilt, dass ihm für das Fricopan-Werk in Immekath durch die Geschäftsleitung ein Hausverbot erteilt wurde.

"Wie der Betriebsrat mitteilte, hat die Geschäftsleitung der Fricopan Back GmbH Immekath bereits letzte Woche dem Wachschutz und Empfang des Unternehmens angewiesen, mir den Einlass in den Betrieb zu verwehren", schreibt Höppner. Für den Landtagsabgeordneten ist diese Maßnahme der Geschäftsleitung eine wissentliche Verletzung von betriebsverfassungsmäßig garantierten Rechten der Gewerkschaft NGG, betont der ehemalige Betriebsratsvorsitzende des Werkes in Immekath. Die NGG Magdeburg habe ihn bereits am 10. Mai damit beauftragt, bei der Wahrnehmung von Mitgliederinteressen im Zusammenhang mit der geplanten Schließung des Betriebes tätig zu werden. "Der Geschäftsführer der NGG-Region Magdeburg, Holger Willem, prüft aktuell diesen Vorgang und wird die Rechte der Gewerkschaft entsprechend einfordern bzw. geltend machen", erklärte Höppner.

Der Aryzta-Konzern, Eigentümer der Fricopan Back GmbH, wollte Höppners Angaben auf Nachfrage nicht kommentieren.

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