Ausstellung zum Projekt ab Dienstag

Kuseyer Hort: Aus Müll entstehen Kunstwerke

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Luisa Mertens, Joy Chantal Schlesinger, Jannes Erik Wohlfänger waren mit Feuereifer dabei, aus dem gesammelten Müll ein Kunstwerk im Stile von Friedensreich Hundertwasser zu erschaffen. Ab 1. Juni werden die Werke ausgestellt.

Kusey. Vor etwa drei Wochen zogen die Mädchen und Jungen aus dem Kuseyer Hort zum Lupitzer Rodelberg, um den in der Natur weggeworfenen Unrat und Müll einzusammeln. Nun ist Fantasie gefragt.

Im Stile von Friedensreich Hundertwasser sollen aus dem Müll in Miniatur Häuser, Gebäude und Ähnliches entstehen. Um tolle Kunstwerke erschaffen zu können, haben die Kinder auch noch ein bisschen Verpackungsmüll, wie Dosen, Tetrapacks, Joghurtbecher und Plastikflaschen von zu Hause mitgebracht. Mit Eifer sind die Mädchen und Jungen dabei, ihre Ideen umzusetzen, um aus dem Müll kleine Kunstwerke zu schaffen.

Nachdem alle Utensilien gereinigt und getrocknet waren, konnten sie verarbeitet werden. Vieles wurde aus Pappmaschee und alten Zeitungen geformt und beklebt.

Bei dem Haus von Monique Spiegler, Lena Jahn, Betty Sophie Leue und Jette Mann dient ein Frischkäsebecher als Eingang, die Wände wurden aus Styroporverpackungen gebaut, das Dach aus Eierpaletten und der Schornstein aus einer Chipsverpackung.

Inga Hermannski, Annelie Drenkmann, Hanna Lehneke, Lilli Schiemann und Jessica Köpnick haben zwischen ihr Gebäude noch einen großen dreistöckigen Wasserfall gebaut, der in einen Fluss mündet.

In dieser Woche werden die Kunstwerke endgültig fertiggestellt. Ab Dienstag, 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, werden sie an verschiedenen Orten ausgestellt und somit der Öffentlichkeit präsentiert. Die Kuseyer Hortkinder wollen so darauf aufmerksam machen, wie viel Müll unerlaubt in der Umgebung abgeladen wird.

Von Wolfram Weber

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