Einstimmung auf den Herbst beim Fest im Böckwitzer Museum

Kürbisse und Wintermützen

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Mit Volksliedern, darunter „Die Gedanken sind frei“, gestaltete der Gemischte Chor Croya das Kulturprogramm beim Böckwitzer Herbstmarkt. Auch eine Kindertanzgruppe aus Brome trat auf.

Böckwitz. Es war ein sehr kleines Fest, das der Böckwitzer Museumsverein am Sonntag veranstaltete. Vor allem beim Kulturprogramm mussten Abstriche gemacht werden. Vergeblich wartete Vereinsvorsitzende Ingrid Schumann auf den Kunrauer Männerchor.

Ingrid Schumann vermisste den Kunrauer Chor.

Auch der Gemischte Chor Croya musste damit auf seinen Auftritt warten, denn beide Chöre sollten nach dem Wunsch der Böckwitzerin einander zuhören können.

Anke Seydell leitete ihren Chor sehr schwungvoll.

Da Kunrau nicht kam, begannen die Sängerinnen und Sänger aus Niedersachsen, schwungvoll geleitet von Anke Seydell, ihr Programm. Im ersten Teil erklangen vornehmlich Volkslieder, zum Beispiel „Die Gedanken sind frei. “ „Das ist schon sehr, sehr alt, aber man hört es jetzt wieder in einer modernen Fassung in der Werbung“, moderierte die Chorleiterin den Klassiker an. Klassisch ging es auch mit Goethes „Sah’ ein Knab ein Röslein stehen“ weiter.

Waltraud Lüdecke aus Klötze hatte Kuriositäten aus dem Haushalt an ihrem Stand aufgebaut.

Die junge Generation war beim Herbstfest in Böckwitz durch die Tanzgruppe des FC Brome vertreten, die kurzfristig in Vertretung für die Erwachsenen eingesprungen war.

Recht übersichtlich war die Zuschauerzahl am Sonntagnachmittag beim Kulturprogramm im Böckwitzer Museum.

Kürbisse und Vogelhäuser sowie zahlreiche Stricksachen stimmten die Besucher auf dem Hof und in der Scheune auf den bevorstehenden Herbst ein.

Von Monika Schmidt

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