Vorbereitungen fürs Kunstfestival laufen / Showeinlagen mit Akkordeon und Kettensäge

Kreativität in Klötze und Kunrau

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Petra Schmidts Bild zum Thema „Land in Sicht“ hat sie für die Ausstellung am Sonnabend und Sonntag bereits aufgehängt. Ramona Metzing (r.) liest eigene Texte – sie hat sich dafür von den Bildern inspirieren lassen.

Klötze. Für das Kunstfestival „Wagen und Winnen“ hat Petra Schmidt vom Ablaufplan schon eine genaue Vorstellung. Immerhin ist sie bereits seit drei Jahren dabei und Mitglied in dem neugegründeten Verein „Wagen und Winnen“.

„Ich bin in diesem Jahr Hofpate“, erzählt sie im Gespräch mit der AZ. Mit anderen Worten stellt sie ihr Atelier am Eichholzweg 3 auch anderen Künstlern für die Ausstellung zur Verfügung. Am Sonnabend, 10. September, sowie am Sonntag, 11. September, können in der Kunstfabrik von 11 bis 18 Uhr also nicht nur Petra Schmidts Malereien bestaunt werden sondern auch die Holzskulpturen des Klötzers Stefan Lietze und die Kartenkunstwerke von Doerthe Bethge-Steffens aus Bismark. Letztere ist neu im Bunde. „Wir kennen uns durch einen Malkurs“, erklärt Petra Schmidt die Zusammenarbeit.

Das diesjährige Kunstfestival steht erstmals unter einem Motto. Zum Thema „Land in Sicht“ und anderen Themen wird Petra Schmidt zirka 20 Bilder ausstellen. Neben der Kunst steht aber auch die Gemeinschaft im Mittelpunkt. So wird Janusz Schmidt am Sonnabend ab 15 Uhr zum Akkordeon greifen und die Ausstellung musikalisch untermalen. Am Sonntag wird dann die Künstlerin Ramona Metzing aktiv werden. „Ich habe mich von den Bildern inspirieren lassen und kleine Texte dazu verfasst. Mehr wird aber noch nicht verraten“, gibt sie sich geheimnisvoll. Das Resultat wird sie gegen 15.30 Uhr vorstellen. Auch Stefan Lietze will die Besucher am Sonntag unterhalten und mit seiner Kettensäge ab 14 Uhr vor Ort Holzfiguren schnitzen. An beiden Tagen lädt Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein.

Neu in diesem Jahr ist auch ein weiterer Standort außerhalb von Klötze. In Kunrau an der Alten Bahnhofstraße 12, dem Dekonatur Kreativhof, wird die Junge Gemeinschaft Altmark am Sonnabend ein Graffitiprojekt starten, am Sonntag werden Jutebeutel bedruckt und Buttons gestaltet. Renate Bartels zeigt ihr Können im Bereich Natur- und Trockenfloristik. „Wir haben das Kunstfestival extra auf den Tag des offenen Denkmals gelegt“, hofft Petra Schmidt auf eine große Resonanz am Wochenende. „Wir werden sehen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, umreißt sie das Motto.

Von Melanie Friedrichs

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